Dritte startet mit knapper Niederlage ins neue Jahr

Das neue Jahr sollte uns heuer nach Los Engeles führen, deren 2. Mannschaft - erwartungsgemäß - ausgerechnet gegen uns beginnen wollte, vollzählig und mit der fast stärksten denkbaren Aufstellung die nötigen Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Dem konnten wir den Stammachter entgegensetzen, den wir zusätzlich - ohne Martin - mit Sadko verstärken durften. Alles in allem stand uns also ein spannender Spieltag bevor.

Fast schon gewohnheitsmäßig steuerten Christian und Flori bereits die ersten Punkte ein, bevor der Autor dieser Zeilen auch nur eine Chance hatte, mal auf die Bretter zu schauen. Offenbar überspielten die beiden Ihre Gegner im Mittelspiel oder wollten uns einfach nur zeigen, dass an Brett 6 und 7 auch dieses Jahr einfach nix anbrennt.

Mit dem 2:0 im Rücken und weitgehend ausgeglichenen, Spielständen an allen Brettern erbrachte die vollständige remis-Umfrage 2 zusätzliche Halbe bei Andreas, mit klar remisen Läuferendspiel und Haasi, der sein Turmendspiel mit Mehrbauern im nachhinein wohl doch besser weiter gespielt hätte. Denn widererwartend reichte der Zwischenstand  3:1 am Ende nicht zum Mannschaftspunkt.

Hartmut konnte mit 2 Figuren gegen Turm die Bauernfront des Gegners nicht aufhalten. Alv ließ sich irgendwann positionell zerlegen und René gelang es in 39 Zügen nicht, sich mit dem Druckpunkt der elektronischen Schachuhr anzufreunden und ging so (ausnahmensweise) unmittelbar mit/vor Beendigung des 40. ZÜ.

Beim Stand 3:4 spielte somit nur noch Sadko, der nach einer Gabel mit Dame gegen Läuferpaar und Bauer spielen musste. Es gelang ihm aber nicht die Stellung zu vereinfachen so dass wir ihm 10 Minuten vor Ablauf seiner Bedenkzeit gemeinschaftlich die Last nahmen, weiterspielen zu müssen, zum starken Remis gratulierten und uns mit den 3.5 Brettpunkten zufrieden gaben.

Fazit: Wenn zu den sicheren Punkten an den hinteren Brettern endlich mal die nötige Härte bzw. der Siegeswille vorne dazu käme, könnten wir in der Liga wahrscheinlich jeden schlagen. So bleibt uns nur der nächste Versuch gegen die ähnlich starken Großlehnaer. Aber mit Blick auf die Tabelle sehen wir das weiter recht gelassen.

 

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