1.Mannschaft mit Auswärtssieg in Ebersbach

Zugegebener Maßen bedeutet ein Heimspiel im Schach nichts besonderes, lediglich die Anreise kann man sich ersparen und den Sonntag-Morgen mit etwas mehr Schlaf auskosten. Wie auch in unserem Fall sind die Gastgeber meistens so fair und verlegen den Spielbeginn auf 10 Uhr, was das ganze etwas erträglicher macht. Danke an Ebersbach! Bzgl. des Spieltages mussten wir auf Markus verzichten und den Erstmannschaftserprobten Falk an Brett 8 nachrücken lassen. Sehenswert und in guter Laune gewann  dieser - als gäbe es nichts einfacheres - dann auch seine Schwarzpartie.  Auch Jörg - den wir wieder herzlichst in Mannschaft 1 als Stammspieler begrüßen - zeigte an Brett 5 spielend gegen den i.d.R. gut aufgelegten Christian Noack eine von Beginn an ordentliche Weißpartie mit Punktgewinn. Giso an 7 profitierte diesmal von einem Eröffnungsfehler von Dr. Hollstein und konnte ebenfalls gewinnen. Der aufmerksame Leser wird bemerken, dass sich die Berichterstattung von hinten nach vorn in der Brettbetrachtung durch arbeitet. Dies ist allerdings nur der Sitznähe geschuldet, wodurch der Schreiber im Unterhaus einfach mehr gesehen hat. Unzufrieden war Lars an Brett 2, der mehr als ein Remis herausholen wollte, aber mit seiner Einwilligung den Zwischenstand auf 4,5 Punkte hievte. Grischan an 3 war erkrankt. Die Partie verlief für ihn unvorteilhaft und für das Turmendspiel mit Minusbauer fehlte einfach körperliche Widerstandskraft, was den Gästen den ersten Punktgewinn sicherte. Wolfgang konnte einen ungefährdeten Schwarzsieg einfahren und hatte eher Schwierigkeiten mit der Vielfalt der sich anbietenden Optionen. Licht und Schatten gab es an Brett 6 und 1. Unser Nachwuchstalent Felix erkämpft doch noch nach eher kritischen Verlauf ein beachtliches Remis. Pech hatte Thomas, der an 1 gegen M. Leipert eine gewinnverheißende Weißstellung erspielte und verdarb. Bei knapp werdender Zeit - was im Sinne einer besseren Einteilung kritisiert werden muss - konnte Thomas nicht mehr alle Unwägbarkeiten der Stellung berechnen, was für ihn ein Matt auf g2 und 0-1 bedeutete. Ärgerlich, aber im sportlichen Sinne eher herausfordernd. Go on! Es muss allerdings auch erwähnt werden, dass Hr. Leipert seine ohnehin aktive Stellung mit einem Springer-Zentrums-Opfer auf d5 geschickt verkompliziert hat, wonach die Variantenvielfalt durch das Läufermonster auf b7 drastisch zunahm. Never ever ... 3:5 hieß das Schlussergebnis aus Sicht der Gastgeber und wir gehen hoffnungsvoll in Runde 2.

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