|
Früh 6:30 Uhr starteten Stefan, Vincent, Haasi, Alv, Sven sowie Gastspieler Erik nach Gräfenhainichen. Als Anfahrtsweg wurde die "kürzeste Strecke"
über die Dörfer gewählt, leider hatte dem Navi niemand mitgeteilt, dass die Brücke in Bad Düben gesperrt war. So trafen wir schließlich 8:30 Uhr
in Gräfenhainichen ein, profitierten jedoch davon dass es auch anderen Teams so ging wie uns und die Anmeldung rechtzeitig erfolgte.
Bei der letzten Teilnahme kamen wir ohne ein geschossenes Tor auf einen schmählichen letzten Platz im Fussballturnier, entsprechend lautete das
Minimalziel diesmal: Eine Bude muss es sein! Diese wurde schon im ersten Spiel mit der ersten Chance durch Vincent geschossen, der völlig frei
vor dem Tor eiskalt verwandelte. Allerdings zum 1:1, denn der hochüberlegene Gegner hatte bis dahin schon Chancen für ein 5:0 gehabt, es aber
bei einem Törchen belassen. Das Glück blieb uns bis zum Ende der Partie hold, so dass neben dem Tor auch der erste Punkt verbucht werden konnte.
Damit war der Glücksvorrat offensichtlich aufgebraucht: Die folgenden Gruppenspiele gingen je 1:2 verloren, obwohl in beiden mindestens ein
Unentschieden möglich und verdient gewesen wäre. Somit kamen wir ins Spiel um den letzten und vorletzten - ähem, 7. und 8. - Platz.
Inzwischen war auch Wolli eingetroffen und hütete das Tor. Es gelang ein sicherer 4:1 Sieg, so dass wir mit einem Erfolgserlebnis in die
Mittagspause gehen konnten. 7 geschossene Tore stellten zudem eine Steigerung von unendlich im Vergleich zum vorherigen Turnier dar und unser
1:1 im ersten Spiel wurden dem Sieger des Fussballturnieres abgetrotzt. Stefan errechnete, dass bei idealen Schach-Ergebnissen noch Platz 4
drin war - was konnte da noch schief gehen?
Schief gehen konnte, dass von nun an (Blitz)Schach gespielt wurde. Irgendwie gewannen wir 3 Mannschaftsspiele von 14, alle blieben unter 50%.
Halbwegs gut schlugen sich angesichts ihrer niedrigen Zahl noch Erik (aktiv in der Jugend bei Turm) und Alv, die immerhin 4,5 Punkte aus 10
schafften. Das Mittelfeld mit den Blitzgöttern Haasi, Vincent und Sven brach richtig ein. Und vorn konnten auch Stefan und Wolli mit Spiel
und Ergebnis nicht wirklich zufrieden sein ... naja, wir hakten die Geschichte bald ab. Spass hat es nämlich trotzdem gemacht und die
Messlatte für Steigerungen wurde lediglich um etwa 3 mm nach oben bewegt. Auf ein Neues also beim nächsten Mal!
Sven Thiergen
|