Punktspiele

... war es für die Zweite im Spiel bei der SG Leipzig V. Ohne Jörg und Felix, dafür mit dem Bonus eines kampflosen Punktes an Brett 7 gestartet, fehlte es ein wenig an Souveränität aus den letzten Spielen. Topscorer Falk musste seine erste Niederlage der Saison einstecken, dafür erreichten Carsten und Stephan bequeme Stellungen. Es folgten Remisen von Vincent, René und mir. Mit der Zeit wurde klar, dass an diesem Spieltag der Kampfgeist entscheiden würde. SGL V sorgte für große Gegenwehr. Stephan sicherte sich nach zwischenzeitlichen Ungenauigkeiten dann doch den vollen Punkt, was für Einiges an Erleichterung sorgte. Die Partien Collini vs. Beckel und Kalkhof vs. Dr. Just gingen jeweils über die volle Spielzeit von 6 Stunden. Nachdem Sandra es irgendwie schaffte ihr Springerendspiel mit Minusbauern zu halten, konnte auch Carsten das Remis zum Mannschaftssieg forcieren. Ein wirklich extrem spannender Spieltag und eine tolle Leistung beider Mannschaften!

Mit nun einem Mannschaftspunkt Rückstand auf SGL 6 steht nun das Saisonfinale Ende April an. Mit Markkleeberger Schützenhilfe könnte es für unser Team noch ein Happy End geben. Also, schau'n mer mal!

Mit einem 4:4 trennte sich die 1. Mannschaft am vorletzten Punktspieltag vom bis dato Spitzenreiter Niesky. Für beide Mannschaften war die Punkteteilung zu wenig. Niesky jetzt von 1 auf 3 abgerutscht, wir hingegen auf Platz 4 hängen geblieben. Nichtsdestotrotz liegt im Rückblick ein durchaus spannender Wettkampftag hinter uns. Als Gastgeber hat Niesky die nominal spielstärkste Mannschaft auf dem Papier. Diese mussten – ebenso wie unsere Mannschaft – an den Brettern 6 und 7 mit Ersatzspielern antreten. Hier waren wir mit Jörg M. und Felix T. besser besetzt, was sich auch in 2 ersten vollen Brettpunkten niederschlug und uns gut in Führung brachte. Grischan an eins wählte die englische Eröffnung, ließ jedoch die Blockierung des Damenflügels zu (inkl. gedecktem schwarzem Lc5) und hatte kein Spiel mehr. 0-1
Frank an zwei spielte (wieder mal) eine etwas zwielichtige Schwarz-Eröffnung (er möge mir verzeihen), die nichts Gutes verhieß. Mehr und mit Siegschancen garniert konnte er im Mittelspiel herausholen bis, ja bis zur 7 Spielstunde, als dann die Kondition wie Konzentration zu bröckeln anfing. 1-0
Stefan an drei spielte verheißungsvoll und sollte die bessere Weißstellung gehabt haben. (Analyse liegt mir aber nicht vor) Leider driftete das Ganze zum Remis und Stefan war not amused. ½
Ein noch schlimmeres Schicksal erwartete Lars am Nachbarbrett, der eine exzellente Schwarzstellung nach Blackout verlor. *hust* 1-0
Wolfgang musste mit Weiß an Brett 5 gegen Hr. Duran (zuletzt 6 aus 6) ran. Vom Kiebitzen her schien mir sein Eröffnungsverlauf kritisch zu sein, ging doch der wichtige Zentralbauer e4 ersatzlos verloren. Aber Wolfgang verliert nicht 🙂  ½
Giso hatte Gelegenheit aus schwarzer Perspektive das Vaganjan-Gambit auf´s Brett zu bringen und erhielt eine grundsolide Position, die er Stück für Stück ausbauen und im 73. Zug mit Matt vollenden durfte. 0-1
Mit gesundem Ergeiz sollten wir nun die letzte Runde der Saison angehen, auch wenn´s mehr oder weniger nur noch um die eigene DWZ geht. Aber ein symbolisches Treppchen im Sachsenliga Kampf ist schließlich auch was wert.

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Mit einem ungefährdeten 5,5:2,5 gegen Delitzsch haben wir den Aufstieg einen Spieltag vor Schluss perfekt gemacht. Hartmut gewann schnell aus der Eröffnung heraus; Florian und Sören konnten die frühen Remisangebote bei ausgeglichenen Stellungen annehmen.

Alvs Remisserie riss - zu seiner und unserer Freude in die richtige Richtung. Der Gegner übersah Alvs Turmopfer, welches die Dame kostete. Da sich auch bei Christian der Gewinn abzeichnete, nahm Haasi sein Remisangebot an und ich offerierte meinerseits die Punkteteilung.

Dann mochte auch Wolfgang die Sache nicht mehr unnötig in die Länge ziehen und einigte sich bei sehr vorteilhafter Stellung friedlich.

Glückwunsch an Stamm und die starke Ersatzbank für diese sehr gute Saison!

Mit einem Freilos für Sandra begann der Wettkampf gleich zu unseren Gunsten. Während Vincent, Jörg und Carsten ziemlich zeitig remisierten, gewannen Micha, Stephan und Falk  souverän und sehenswert. Lediglich Ersatz René musste sich nach einem Patzer in Zeitnot geschlagen geben. Am Ende steht ein 5,5 Punkte Sieg. Vorne bleibt alles beim alten. Jetzt heisst es Spieltag 8 abwarten und Tee trinken.

Heute beginnt das VfB-Open. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

Als Gastgeber erwartete die 1. Mannschaft des VfB die Schachfreunde „Eiche Reichenbrand“, welche bis dato einen starken Saisonauftritt hatten und lange die Tabelle der Sachsenliga anführten. Der Verlauf brachte es auf drei entschiedene Partien an den Brettern 5, 6 und 7; die restlichen Begegnungen endeten unentschieden. Thomas H. an 5 hatte mit Schwarz eine Angriffsstellung erlangt, konnte aber in Zeitnot bei aufmerksamer Verteidigung des Gegners und anschließender Gegenattacke seine Stellung nicht mehr zusammenhalten. Markus an 6 schien mir beim Kiebitzen eher eine ausgeglichene Partie zu sein. Irgendwie gelang es ihm jedoch im späteren Verlauf dem Gegner einen Bauern abzuknöpfen, den er postwendend im Turmendspiel zum vollen Punkt verwertete. An Brett 7 konnte Giso den zweiten vollen Zähler des Tages nach beidseits nicht korrektem Eröffnungsverlauf beisteuern. Erwähnenswert wäre da noch das Remis an den Brettern 8 durch Felix und 4 durch Wolfgang. Felix gab mit einem siegbetontem Remis sein gelungenes Debüt in der 1. Mannschaft. Die erreichte Gewinnstellung konnte er diesmal noch nicht verwerten. Vom Glück begünstigt und für den Mannschaftssieg zum 4,5:3,5 entscheidend war die Schlusspartie von Wolfgang, der eine wohl objektiv gesehene Verluststellung mit zwei Minusbauern doch noch Remis halten sollte. Der Titel „Hexer“ verlangt selbstredend nach derartiger Willenskraft, Gewinnstellungen zu gewinnen und Verluststellungen nicht zu verlieren.   

Unserem vermissten Stefan danken wir natürlich für die vorausgegangene  "Daumendrückansprache" ; vielleicht verdanken wir ja gerade dieser Tatsache das Quäntchen Glück vom Wochenende!

Denkbar knapp und etwas glücklich verlief der Spieltag am Ende zu unseren gunsten. Wir spielten mit Sven für Falk sonst im Stamm. Auch Markkleeberg trat in Bestbesetzung mit Überraschung an Brett 8 an. Beide Teams waren sich der Brisanz des Spieltags bewusst. Markkleeberg wäre mit einem Sieg so gut wie aufgestiegen und wir brauchten den Sieg zur Wahrung unserer Minimalchance. Vincent geriet früh ins Hintertreffen und auch ansonsten lief es recht zäh. Irgendwann waren dann erste Abschätzungen zu treffen. Sandra wurde am Königsflügel attackiert und griff selbst am Damenflügel an. Sie gewann Material am Damenflügel hielt ihre Stellung zusammen und schob den einsamen Freibauern Richtung Umwandlung und brachte uns die Führung. Stephan und Sven standen recht gut und holten jeweils Qualitätsvorteil heraus. Stephan's Gegner hatte aber genügend Kompensation gefunden, so dass Stephan ins Remis einwilligte. Bei Micha war ein Schwerfigurenendspiel entstanden, wo beidseitig versucht wurde den anderen zu überlisten. Nach zähem Ringen wurde sich auch hier auf Remis geeinigt.Super VfB2 - Markkleeberg

Nach der Zeitkontrolle standen Jörg, Felix und Vincent zum Teil deutlich auf Verlust. Carsten hatte Initiative und war recht zuversichtlich und Sven hatte immernoch die Qualität. Jörg musste sich dann geschlagen geben. Dafür wandelte sich bei Felix überraschend das ganze in ein remises Endspiel. Jetzt war es doch wieder möglich zu gewinnen. Vincent suchte sein Heil mit einem Scheinangriff und der Gegner griff fehl. So holten wir auch hier noch den halben Zähler. Carsten spielte mal wieder ziemlich Klasse und brachte immer mehr Übergewicht in die Stellung und am Ende den Sieg. Sven mühte sich ewig, kam jedoch nicht richtig vorwärts und konnte aufgrund des Mannschaftssieges das Remisangebot annehmen.

Der Aufstiegskampf bleibt spannend. Jedoch haben sowohl Markkleeberg als auch SGL6 es selbst in der Hand, während wir noch auf Ausrutscher hoffen müssen. Zumindest ist der Abstieg jetzt kein Thema mehr...das ist ja auch schon etwas wert.

Nach der etwas dünnen Berichterstattung zu den letzten Punktspielen nunmehr ein Statement zur sonntäglichen Partieaustragung vom 01.02.15.
Als Gastmannschaft erwartete uns mit Hainichen ein altbekannter Gegner, der seine Schwerter schon längjährig in der Sachsenliga wetzt. Übrigens lag in Hainichen ein Hauch von Winter in der Luft, was die grün geplagten Winterseele bei herrlicher Morgensonne erfreute. Im Schnelldurchgang bliebe aus unserer Sicht folgendes zum Partieverlauf zu berichten. Weißspieler Grischan gelang an Brett eins ein Königsangriff, der trotz des aufkeimenden Gegenspiels durchschlug, Frank an zwei entsann sich zwar an das kritisch Eröffnungs-Abspiel … Lxe5, konnte sich aber nicht dazu durchringen, wonach die Stellung letztlich unspielbar wurde und verloren ging. Stefan an drei lieferte durchweg eine ausgeglichene Partie mit korrektem Remisschluss und Galleriespieler Lars *hust* feierte eine überzeugende Schwarzpartie mit einem eher seltenen Bauernmatt auf dem Feld h2. Wolfgang an fünf -alias der Hexer- konnte eine Gewinnstellung nicht durchbringen und musste nach verflüchtigtem Vorteil ins Remis einwilligen, was ihn sichtlich etwas ärgerte :-). Unser Thomas an Brett sechs kreierte eine Wolga-Partie, wobei Weiß -nach verpasster schwarzer Chance … Txb2- permanent in Vorhand blieb und erst zu fortgeschrittener Stunde (nach feststehendem verlorenem Mannschaftskampf für Hainichen) seine Gewinnbemühungen einstellte. Die Stellung von Markus an sieben wirkte stets bei vollem Brett ausgeglichen und keiner wollte oder konnte Fortschritte machen. Zu diesem Zeitpunkt war der Friedensschluss für uns aber bereits recht aussichtsreich, weshalb Markus einwilligte. Giso profitierte von einem taktischen Versehen seines Gegners. Fesslung und Gegenfesslung suggerierten für diesen erst einen Figurengewinn, endeten jedoch im Materialverlust für Hainichens Brett acht und anschließendem Partieverlust. Schlussstand: M. Hainichen 3:5 VFB Leipzig

Nahezu perfekt verlief der Spieltag für die Zweite in Großlehna. Da die Dritte ein Topspiel hatte, spielte Christian Dehner für Jörg, ansonsten hatten wir dieselbe Aufstellung wie beim Kantersieg gegen Grimma.

Früh hatten Sandra und Micha Vorteil. Aber auch an den anderen Brettern lief es ganz gut, lediglich Stephan hatte nach der Eröffnung einige Sorgen. Während Stephan die Partie zu seinem Vorteil drehen konnte, verschlechterte Christian seine Stellung erheblich. An den anderen Brettern wurde es dann mehr oder weniger zum "Spiel auf ein Tor". Großlehna - Super VfB 2Nachdem Felix beim letzten Mal etwas unglücklich über seinen halben Punkt war, ließ er sich diesmal nicht die Butter vom Brot nehmen und spielte eine super Partie. Christian hatte dann das Glück, welches man eben auch mal braucht, und gewann durch einen Turm-Einsteller seines Gegners. Mit den anderen 5 deutlichen Siegen, stand es plötzlich 7:0 für uns und Stephan hatte Vorteil mit Turm, Läufer und 3 Bauern gegen Springer, Läufer und 4 Bauern. Stephan kämpfte noch über eine Stunde um das perfekte Ergebnis. Am Ende hielt S.Brandt seine Stellung zum Remis und rettete Großlehna vor schlimmerem.

Am 1.2. ist dann der bisher ungeschlagene Spitzenreiter Markkleeberg zu Gast. Mit einem Sieg könnte der Aufstiegskampf nochmal interessant werden. Wir sind zumindest warmgespielt und freuen uns auf das Topspiel.

Am 5. Spieltag spielten wir gegen Großlehna - die einzige Mannschaft die wie wir bisher alle Spiele gewinnen konnte. Der Gewinner des Spieltags würde "einen großen Schritt in Richtung Aufstieg tun".

Leider konnte Großlehna nur mit 7 Spielern antreten, so dass ich ab halb Zehn dass zu diesem Zeitpunkt noch recht freundliche Sonntags-Wetter genießen konnte.

Sören und Wolfgang gewannen ihre Partien dem Vernehmen nach recht sicher, Alv spielte ein bisschen vor sich hin, tauschte Figuren ab und schaffte das 5. Remis im 5. Spiel.

Beim Stand vor 3,5 : 0,5 war der (wenigstens) eine nötige Punkte an den noch laufenden Brettern machbar. Sarah und Andreas standen gut - Haasi und René eher weniger.

Die aus unserer Sicht schlechteren Bretter schafften beide noch Ihr Remis. Haasi hatte Minusqualle und dafür einen Mehrbauern - da hätte der Gegner sicher noch dies und jenes tun können, zum Glück fehlte etwas die Inspiration. René stand nach eigenen Aussagen grauselig, konnte den Gegner aber in eine Abwicklung locken, wo er am Ende "nur" Minusbauer mit ungleichfarbigen Läufern hatte. Das wurde schnell Remis gegeben, obwohl man das sicher auch noch hätte weiterspielen können.

Sarah macht ebenfalls Remis - in einer Stellung mit Läuferpaar und dominanten Figuren, wo man denkt "noch 2-3 Züge und alles fällt zusammen". Die Nachanalyse zeigte, dass dem nicht so war; ihr Gegner hatte eine überraschend widerstandsfähige Auffangstellung gebaut.

Andreas musste die einzige Niederlage einstecken und da war einiges Pech dabei. Sein Angriff schien zunächst gefährlicher zu sein, der Gegner konnte dann aber doch selber gut mitspielen. In Zeitnot brachte Andreas ein Turmopfer an, was sich in der Analyse auch als gerechtfertigt da zum Dauerschach ausreichend herausstellte, aber eben Zeitnot ... ein Damenschach übersehen und es war aus.

Jetzt brauchen wir aus den verbleibenden 3 Spielen noch 2 Siege und dann ist der Aufstieg geschafft.

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... wenn der Winter schon nicht will, so immerhin unsere Weste. Krostitz war der starke Gegner, den die gegnerische Aufstellung erwarten lies. Am Ende gewannen wir knapp, auch mit dem nötigen Glück, aber sicher nicht unverdient.

Bei unseren beiden Ersatzspielern Dirk und Florian liefen schon die Eröffnungen subotimal. Florian konnte noch ein paar Verwicklungen anzetteln, aber an beiden Brettern war letztlich nichts zu retten. Eines ähnlichen Eindrucks konnte man sich auch an Haasis Brett nicht erwehren, wo der Gegner zu unserem Glück die Stellung mit 2 Mehrfiguren souverän zum Remis führte.

Andreas und Sören hatten ihrerseits Stellung und Ergebnis im Griff, Alvs Remis entsprach dem Partieverlauf und René und ich hatten das nötige Glück, was man halt manchmal braucht.

Wir beide hatten Stellungen mit unterschiedlichen Rochaden und beiderseitigen Chancen. Just als René den Turm zum Dauerschach in die gegnerische Stellung warf, gab der Gegner auf. Und als ich mich im Endspiel 2 gegnerischen Freibauern gegenübersah, die ihrem König dafür aber auch als Schutz fehlten, lies mein Gegner die Damenfesselung mit meinem Turm zu.

So ist nun alles angerichtet für den Showdown am 11.01. gegen Großlehna. Frohe Weihnacht!