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Zuletzt fuhren wir 2 deutliche Siege ein und hatten dazu dass Glück, dass die SGL 6 und Großlehna am vergangenen Spieltag jeweils Niederlagen verbuchen mussten.

Gegen Delitzsch lief es - im Gegensatz zur vergangenen Saison - wie gemalt. Vincent, Alv, Stephan und Frank (in dieser Reihenfolge) fuhren ziemlich sichere Siege ein. Micha und Sven jeweils unaufgeregt Remis. Sandra stand etwas gedrückt, aber letztlich doch ein sicheres Remis und bei Carsten war es in etwa umgekehrt.

Naunhof fehlten am vergangenen Spieltag 4 Stammspieler und so ließen sie 3 Bretter frei. Alv, Florian und Carsten gewannen deutlich; Falk und Sven spielten Remis.

Mit einem Mannschafts- und ausreichend Brettpunkten Vorsprung haben wir es in den letzten beiden Saisonspielen nun selbst in der Hand.

Let's play!

Leider war die Teilnehmerzahl zum diesmaligen Skatturnier mit nur 7 Leuten nicht so hoch wie beim letzten Mal. Dafür erfreute es umso mehr, dass zwei "Neulinge" in Gestalt von Christian Alvermann und Mike Eichhorn sich für die Teilnahme entschieden haben. Trotzdem ging es am Ende nicht weniger spannend zu als beim letzten Mal. Mit einer recht erfolgreichen ersten Serie konnten Hartmut, ich und Wieland mit 1300 bis knapp 1500 Punkten sich zunächst ein solides Polster aufbauen, wohingegen Sandra, Alv und Mike weniger Kartenglück beschieden war. Dieser Vorteil weilte jedoch nur kurz, da Grischan zu Beginn der zweiten Serie gleich 8 Spiele hintereinander gewonnen hat und bedrohlich aufkam. Er konnte den Tisch mit Alv und Mike letztendlich auch klar für sich entscheiden, spielte mit 1482 Punkten auch die stärkste Serie, allerdings reichte es in Summe trotzdem nur für einen knappen 4. Platz. Hartmut erreichte Platz 3, konnte aber von allen Teilnehmern am Ende die meisten gewonnenen Spiele bei sich verbuchen. Wie beim letzten Mal, sollte der Kampf um Platz 1 also zwischen Wieland und meiner Wenigkeit ausgetragen werden. Im letzten Spiel konnte ich mich dann in Mittelhand zwischen einem einfachen, langen Rot ohne Einen, mit drei Wenzeln (und Gewinnchance >95%)  oder einem Grand (mit erhoffter Alten-Findung im Skat, Gewinnchance <5%) ohne Volle entscheiden, bei welchem ich allerdings Wieland noch hätte überholen können. Letztendlich habe ich mich dann aber doch für das Rot entschieden (was auch gut war, denn der Alte lag natürlich nicht drin ^^ ).

Damit geht der diesjährige Titel des "Skat-Masters des VfB" wohlverdient an Wieland Hiller von den Roten Rüben, welcher mit lediglich 22 Spielen in 24 Runden bei keinem Verlorenen sogar leicht unter Spielerwartungswert spielen musste.

Nachfolgend die Ergebnistabelle.

Platz Name Serie 1 Serie 2 Gesamt
1 Wieland Hiller 1304 1336 2640
2 Sadko Petersohn 1402 1206 2608
3 Hartmut Krenz 1480 595 2075
4 Christian Geiling 578 1482 2060
5 Sandra Kalkhof 901 709 1610
6 Christian Alvermann 227 743 970
7 Mike Eichhorn 423 99 522

 

Das neue Jahr begann mit einem 4:4 gegen die Gäste von Eiche Reichenbrand. Interessanterweise witzelten vor Spielbeginn die Kontrahenten von Brett 8, dass sich jede Mannschaft ein 4,5 zu ihren Gunsten ausgerechnet hatten. Die "Streithähne" hatten es tatsächlich in der Hand, das Match entscheidend im vorgenannten Sinne zu beeinflussen, aber selbige spielten Remis (!); am Ende gut für uns als Gastgeber, denn Schwarz war in Vorhand. Wolli an 5 sicherte sich einen gefühlten Start Ziel Schwarz-Sieg, schien zumindest beim flüchtigen Vorbeischauen mit seinem gedeckten Freibauern auf d3 nie gefährdet. Zügig gewann diesmal Felix mit Weiß an Brett 6, was auch seinen ersten vollen Punkt in der laufenden Saison bedeutet. Giso konnte ebenfalls an sieben seinen schwarzen Vorteil step-by-step verdichten, was zum Gewinn reichte. Damit wären die guten Nachrichten allerdings erschöpft, denn im Oberhaus (Bretter 1-4) konnte nur Lars seinem Gegner einen halben Zähler entreißen, die restlichen Partien ginge allesamt verloren. Mehr schien in jedem Falle an Brett 1 und 3 für uns möglich gewesen zu sein. In Summe hatten aber wohl die Gegner den besseren Überblick, weshalb es gilt, den Gästen für die gezeigte Leistung zu gratulieren. Markus an 4 kämpfte lange, konnte die reine Halteposition aber auf Dauer nicht verteidigen und musste ein hoffnungsloses Endspiel alsbald aufgeben. All-in all ein Mittelplatz für unsere Mannschaft in der Tabelle.

Die 1. Mannschaft konnte am letzten Pflichtspieltag des Jahres noch einen Sieg feiern und zumindest einen mittleren Tabellenplatz ergattern. Mit einem 2,5 : 5,5 Auswärtssieg gingen neben drei Remisen nur eine Partie verloren. Die Verlustpartie beim Hexer Wolli sah eigentlich eher nach einem Schwarzsieg für ihn aus. Die schwarze Position war in der Tat bei weißem König im Zentrum verheißungsvoll. Weiß hat sich aber offensichtlich erfolgreich verteidigt und strich am Ende den Zähler ein. Siege für den VFB erzielten Thomas (1), Grischan (3) und Giso (7). Falk an Brett 8 hatte spielfrei, aber damit das Vergnügen stundenlang zu kiebitzen.

holen ein 4:4 in einem wildem Punktspiel.

Frank fiel kurzfristig aus und wir entschieden uns, dass 1. Brett freizulassen, da ansonsten die schon strapazierte Spielerdecke der 3. und 4. Mannschaft zu sehr gelitten hätte.

Das 0:1 konnte schnell in ein 2:1 umgewandelt werden: Ich konnte mit Schwarz aus der Eröffnung heraus mehr als ausgleichen, gewann einen Bauern und mein Gegner gab (früh) auf. Vincents Gegner gab eine Leichtfigur für 2 Bauern, wobei das zugegebermaßen ganz kurz wie Bauerngewinn! aussah. Aber Vincent hat seine Eröffnungen im Griff und obwohl sein Gegner noch so gut als möglich Verwirrungen anzettelte, war der Sieg letztlich ungefährdet.

Dann war es erstmal vorbei mit den frohen Nachrichten. Micha hatte in der Eröffnung eine Figur verloren und Carstens König war in eine intensive Diskussion mit gegnerischer Dame, Turm und dem Fianchettoläufer verwickelt. Die eigenen Adjutanten hielten sich mit eigenen Beiträgen sehr zurück und die Stellung war nicht mehr zu retten. Auch Micha konnte nur kurz eine Bauernwalze andeuten, die von der gegnerischen Mehrfigur gestoppt wurde.

Zwischenstand 2:3 und wir mussten langsam das 4:4 anstreben, obwohl ein Mannschaftssieg natürlich schöner wäre ... dieser Zwiespalt führte zu einem abgelehnten Remisangebot unsererseits an Renés Brett. Die taktischen Möglichkeiten sprachen zu dem Zeitpunkt für René, die positionellen Gegebenheiten für den Gegners. Leider hatte schon wenig später der Gegner alle Vorteile auf seiner Seite - 2:4.

Zum Glück stand Alv da kurz vor seinem vollen Punkt; mit seiner bewährten Spielweise aus positionell teils ungewöhnlichen, aber taktisch immer gerechtfertigten Zügen hatte er in einem Schwerfigurenendspiel mit Dame und 2 Türmen einen Freibauern auf der 6. gebildet. Das Öffnen der gegnerischen Königsstellung führte dann zu Großabtausch und einem einfach gewonnenen Turmendspiel mit 2 Mehrbauern.

Da waren 4h um und nun hing alles von Sandra ab, die schon da seit gefühlt 2 Stunden "besser" stand und um die gegnerischen Festung herumlavierte. Eine Handvoll Bauern, jeweils ein Turm und besserer Läufer gegen (gut postierten) Springer standen auf dem Brett. Direkt aus dem Endspiellehrbuch und stundenlang analysierbar; in unserer Liga leider mit hoher Remistendenz. Was 3,5 : 4,5 und das Ende unserer Aufstiegsambitionen bedeutet hätte.

Immerhin stimmte Sandras Ankündigung "bis zum 120. Zug zu spielen" hoffnungsfroh. Der unvermeidliche Durchbruch kam dann auch irgendwann - gut vorbereitet - und die Partie nahm hier ein jähes Ende:

Endspiel_Sandra_Siebenlehn

Schwarz antwortete mit Txf6, worauf Sandra alle Figuren runterholzte und das Bauerendspiel leicht gewonnen ist. Nach dem richtigen gxf6 steht Weiß immer noch besser aber es bleibt höllisch kompliziert. Der Rechner (und das Gefühl) sagen, dass man dann noch die Leichten tauschen und mit h-Freibauer ins reine Turmendspiel gehen sollte. Aber Schwarz holt sich dann den d5 ab und bildet einen eigenen Freibauern auf der f-Linie. Daraus kann dann Turm + Dame für beiden Seiten werden oder es bleibt ein "normales" Turmendspiel oder Schwarz gibt seinen Turm für den Freibauern und holzt den Damenflügel ab, und es ist dann vielleicht auch Remis ... oder nicht? ... also lässt man als Weißer doch besser die Leichten drauf? Viel Spaß bei der Analyse!

So wenigstens ein 4:4, was sicher nicht unser Ziel vor dem Spieltag war, aber den Aufstieg noch möglich erscheinen lässt - einen immensen Endspurt vorausgesetzt.

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mikeaktiv

Während in den letzten Jahren immer einige unserer Spieler in Chemnitz waren, hatte ich unglücklicherweise nie Zeit gefunden, weil immer was Anderes war. Dieses Jahre wäre es fast auch so gekommen, aber angemeldet ist angemeldet.

Den Stammgästen dieses Turniers fielen sofort zahlreiche Veränderungen auf: neuer Termin, neues Spiellokal und ab der zweiten Runde eine völlig veränderte Anordnung der Bretter 1-20, was unsere Teilnehmer (Sadko,Mike und mich) allerdings weniger störte.

In der ersten Runde konnte keiner von uns dreien irgendwie überzeugen.

Am Nachmittag war zumindest ich halbwegs aufgetaut und bekam gegen meinen Gegner halbwegs ein Bein aufs Brett. Allerdings konnte ich mich nicht wirklich für eine Variante entscheiden und fing an mich mehrfach umzugruppieren, was mein Gegner kopierte. Nach weiteren Versuchen dieser Art stellt ich fest, dass mein Gegner seit einigen Zügen keine Felder mehr für einen Springer hatte. Ich gewann diesen mit einem Bauern und überraschenderweise fühlte sich diese Stellung nicht gut an, da ich mich immer noch etwas verhedert hatte (beim Umgruppieren). Nachdem ich mich nach einigen Zügen wieder halbwegs aktiv stand, gab mein Gegner auf, da ich doch wieder etwas Spiel hatte.

Über die dritte Runde kann ich wirklich nicht so viel sagen, weil ich leider durch Abwesenheit glänzen musste. Allerdings fanden Sadko und Mike zu genau diesem Zeitpunkt ins Turnier.

In der Vierten Runde wurde ich von Sadko und Mike abgeholt (in Leipzig) um dann gegen Gerd zu spielen. Ich war an diesem Tag nun nicht ganz auf Schach konzentriert und kam entsprechend aus der Eröffnung. Ich hatte die ganze Partie daran zu tun, den direkten Verlust zu vermeiden, und schließlich eine Festung zu bauen, die das Remis bedeutete. Währenddessen hielt Mike seine Partie gegen eine starke 1800 beständig auf Ausgleich und trocknete langsam aber sicher jegliche Spielideen aus...Remis! Sadko spielte in dieser Runde gegen einen eher anstrengenden Gegner, den er in klar vorteilhaften Stellung langsam abtrug...unter relativ häufigen Remisgeboten (des Gegners natürlich).

Was die fünfe Runde betrifft erinnere ich mich nicht mehr an viele Dinge, allerdings bekam ich die Möglichkeit erneut gegen die Bird-Eröffnung zu spielen. Allderings führte dies zu einer Stellung in der ich die Öffnungsideen hatte, welche allesamt zu einer Verbesserung des gegnerischen Spiels geführt hätten, also ging auch diese Partie Remis aus. Sadko und Mike verloren in dieser Runde gegen gute Gegner.

Danach hatte der Ausrichter die Möglichkeit zum Besuch des Weihnachtsmarktes und der Bergparade vorgesehen, was wir wahrnahmen.

Zurück am Brett erwartete uns eine seltsame Überraschung: Sadko und ich waren gegeneinander gelost wurden, nahmen uns jedoch vor auszuspielen.

Ich began, indem ich meine Eröffnung so behandelte, dass ich wohl keinesfalls ein Remisgebot erhalten würde und stellte dann einen Bauern ein. Später fand ich eine taktische Idee auf Grund des unrochierten Königs, was zu einem anderen Ausgang der Partie führte....

An diesem Tag hatte Mike seine Partie des Turniers, in der er mit Schwarz wunderbar entspannt aufspielte, bis seine Aktivität groß genug war:

mike

Dieser Situation entstand nach 1....Db6-b4 2.Tc1-c2. Nach Db4 gab es objektiv betrachtet für Weiß keine aktiven Züge mehr, sondern nur noch solche, die den e4 auf Kosten von Aktivität und eigenen Ideen halten. An dieser Stelle sezte Mike mit Sf6xe4 fort und konnte dadurch nach dem Generalabtausch ein Endspiel mit 2 Mehrbauern absolut entspannt spielen.

Der letzte Tag des Turniers lieferte überraschende Ergebnisse:

Mike krönte seine Bilanz mit einem weiteren ausgekämpften Remis.

Sadko spielte folgende schöne Partie:

sadko

Sadko Gegner (schwarze Steine, die gleiche starke 1800 gegen die Mike oben das Remis bekam) hatte gerade ...Tc8-d8 gespielt und Sadko fand es jetzt an der Zeit die Partie auf c6 zu beenden. Der Computerzug wäre d5 gewesen, aber die kritische Variante mit nur kleinem Nachteil für Schwarz nach Se5xc6 konnte Sadkos Gegner nicht ausfindig machen und mir ist sie inzwischen auch entfallen.  😉  Sadko entschied auch mit seiner Variante am Ende die Partie.

Nun zu mir:

ich

Ich hatte mir als Schwarzer in diesem Sizilianer mit b3 zunächst viele Sorgen gemacht...meistens um leuchtende Läufer und hatte erst kurz zuvor f5 gespielt um nicht an h7 rechnen zu müssen. Daraufhin erhielt ich c4, was mich sehr freute. Allerdings hatte ich nur die laut Computer zweitbeste Variante gesehen. Denoch konnte ich nach einigen eher seltsamen Berechnungen sicher sein mit Sxe5 die Wirkung der Läufer gut einzuschränken. In der Partie geschah: 1..Sxe5 2.Lxe5 Sxf4 3.Txf4 Dxd3 und nach einer Weile konnte ich meine Entwicklung beenden und mit dem Mehrbauern zum Gegenangriff übergehen.

Am Ende ergab sich:

Mike 2,5/7  +42DWZ

Sadko 3/7  -11 DWZ

ich 4/6 +9DWZ

Insgesamt handelte es sich um ein gutes Turnier in schöner Atmosphäre, aber das nächste Mal brauchen wir etwas mehr Losglück.

 

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imageNach dem letzten Sieg über Markkleeberg ging es heute zum Tabellenführer nach Glauchau. Schon die Hinfahrt über die Bundesstraßen erwies sich als tückisch. So mussten gleich zwei Umleitungen befahren werden, was am Ende knapp 20 Minuten Verspätung unsererseits zur Folge hatte. Nächstes mal dann doch lieber gleich die Autobahn nutzen. Die Gastgeber bestanden nicht auf ihren Zeitvorteil, obwohl sie schon geschwächt, d.h. zu siebt angetreten sind. Die folgenden fünfeinhalb Stunden konnte ich also als Zuschauer "genießen". Erwartungsgemäß werden die Spiele bei uns immer knapp, wenn wir mit Vorsprung starten, und genau so sah es die meiste Zeit auch aus. Carsten überraschte (oder macht er das immer?) mit einem frühen Bauernopfer und konnte damit zumindest eine druckvolle Stellung aufbauen. Auch Stephan opferte einen Bauern, hatte dafür aber einen aktiven Turm und der Bauer konnte auf lange Sicht auch wieder zurückerobert werden. Ersatzmann René stand hingegen eher passiv da und auch Sandra hat nicht so richtig ins Spiel gefunden. Vincent hatte eine optisch gute Stellung, die jedoch auch sehr offen war.

"Trotz der Überzahl zeichnet sich wohl wieder kein Sieg ab."
Frank Müller, 15.11.2015, 11:00 Uhr

Auch mit einem strategischen Bauernopfer (so heißt das an Brett 1) stand Frank da. Vincent wickelte in eine etwas nachteilige Stellung ab, bot remis, und der Gegner nahm an. Durchatmen. Später ging es dann ganz schnell: Carsten gewann unter Mithilfe seines Gegners, René remis und auch Frank überzeugte mit Taktik. Einzig Sandra musste sich geschlagen geben. Mit dem 4:2 im Rücken spielten noch Stephan (ausgeglichenes Endspiel) und Sven (Mehrbauer aber jeweils auch 2 Schwerfiguren). Nach weiteren 1,5 Stunden Kneten und Probieren gingen beide Partien remis aus. Wir bedanken uns bei den freundlichen Gastgebern aus Glauchau, die sogar kurzfristig auch noch die Kaffeeversorgung sicher stellten. Glück auf!

Ein kleiner Rückblick auf das heimische Zweitrundenspiel der 1. Mannschaft gegen Wilkau-Hasslau soll zumindest den Sieg der Gastmannschaft noch würdigen. Diese verfügten am WE einfach über mehr Biss und setzten sich am Ende 5:3 durch. Insbesondere erreichte die uns sonst so verwöhnende Mittelachse nichts greifbares und letztendlich gelang nur Grischan ein voller Punkt. Etwas besser sollte es diesmal gegen Engelsdorf laufen. Der Sonntagmorgen startete auch vielversprechend mit einem schnellen Weißsieg an Brett 1 durch Thomas H. Sein Gegner hat auch den sportlichen Spaß mitgemacht und sich das Matt bis zum Schlusspunkt zeigen lassen. Ungefährdete Remisen ergaben die Bretter 2, 4, 6, 7 (Lars, Grischan, Jörg und Felix), wobei ich nicht berichten kann, ob hier Chancen -hüben wie drüben- liegen gelassen wurden. Der zweite volle Punkt gelang Giso an 8 mit einem Schwarzsieg. Dem ungünstigen Zwischenstand geschuldet entschied sich Weiß nach in etwa ausgeglichener Stellung mit a4 eine Kreuzspannung mittels Bauern (Weiß a4,b4 - Schwarz a5,b5) am Damenflügen anzulegen und die Stellung zu forcieren. Die Position begünstigte jedoch Schwarz und wurde final taktisch entschieden. Wolfgang an Brett 5 riskierte für Initiative ein paar positionelle Schwächen, die sich später in Materialauflösung und einem hoffnungslosen Turmendspiel äußerten. 0-1. Markus an 3 kämpfte lange mit einer Mehrqualität bei positionellem Druck des Gegners. Rein gefühlt glaube ich an ausreichend Weiße spielerische Ressourcen. Möglich schien z.B. ein Turmmanöver g1-g4-c4 und das Einsammeln des vorgeschobenen Schwarzbauerns auf c3 nebst Aktivierung des zwischenzeitlich auf b1 eingeschlafenen Springers. Das angenehmere Spiel hatte freilich Schwarz, der sich final auch durchsetzte. Damit verpassten wir leider den Sieg.  Am Ende hieß es 4:4 inkl. Lauerposition in der Tabellenmitte.