angenehme Überraschungen …

… sind wie kleine Geschenke. Häufig freut man sich darüber am meisten!
So geschehen am 6. Spieltag, als wir dem tristen morgentlichen Sonntagsgrau alles entlockten und uns ein nachweihnachtliches Geschenk gegen den Tabellenersten USV TU II machten. Wir sollten die Heimreise nämlich mit 4,5 Zählern im Köfferchen antreten!
Die Gastgeber mussten zwar ohne Brett 2/3 Möhn/Urban auskommen, traten dafür aber mit Uhlmann und Osmanodia an und waren demnach ebenso schlagkräftig aufgestellt. Im Oberhaus (Brett 1-4) waren wir bei nomineller DWZ-Betrachtung unterlegen, konnten aber sowohl durch einen tollen Sieg seitens Frank gegen den schachlich immer noch aktiven und bekannten Großmeister Wolfgang Uhlmann als auch mit dem Remis von Grischan gegen Dirk Wegener immerhin 1,5 Punkte einsammeln. Das besagte Einsammeln nahm dann im Unterhaus richtig Fahrt auf und brachte satte 3/4.  Jeweils souveräne Siege durch Lars (der mir unverständlicherweise gegen Französisch gewann 😊) und Fadi legten Grundsteine dafür. Giso an Brett 8 bedurfte diesmal einigen Fortuns, um gegen den sehr gut agierenden Guntram Ledfuß nicht unter die Räder zu kommen und letztendlich doch noch den vollen Punkt mitzunehmen. Dies sollte sich in der Punkteabrechnung als entscheidende Partie entpuppen, da Thomas und Carsten ihre Stellungen nicht halten konnten und auch Wolli sich am Gegner im wahrsten Sinne des Wortes die Zähne ausbiss (wenn auch mit leichtem Zeitversatz – möge er mir den Spaß auf seine Kosten verzeihen).

Wir ließen es uns im Anschluss nicht nehmen, den Sieg beim Italiener gedanklich aufzuarbeiten, wobei es allen Mannschaftsteilen zur Aufgabe gemacht wird, das Lars auch beim nächsten Restaurantbesuch unbedingt anwesend zu sein hat.    

Ein Gedanke zu “angenehme Überraschungen …

  1. Frank Müller

    Vielen Dank für den schönen Bericht zur angenehmen Überraschung, lieber Giso! Dass du als Dresdner nicht verstehen kannst, dass Lars gegen Französisch gewonnen hat, bedurfte kaum der Erwähnung. Lars erwiderte übrigens auf die Frage, warum er so schnell gewonnen hat: "Weil mein Gegner Französisch gespielt hat!" Zum Glück scheint das kein Dresdner gehört zu haben, sonst wäre uns wohl die undankbare Aufgabe zugefallen, der Kriminalpolizei das Tatmotiv zu erläutern.... 😉

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