1. Mannschaft in Magdeburg mit Gegenspiel

Die Doppelrunde in Magdeburg sollte wieder mit der berüchtigten Zugfahrt am Samstag beginnen, die uns allzeit zu guten Leistungen beflügelt hat. So ging es in Runde 6 gegen die Tabellennachbarn „Rochade Magdeburg“, wo wir unbedingt gewinnen wollten. Leider war der Glücksnimbus diesmal bei den Gastgebern und das Endresultat mit 3,5:4,5 nicht nach unserem Geschmack.  Nach rund zwei Stunden Spielzeit war die allgemeine Gemengelage an den Brettern durchaus zufriedenstellend.  Das Schicksal des Wettkampfes sollte erneut wie in Runde 5 an Brett 1 entschieden werden, wo Thomas gegen das Trumpfass von Rochade, Mike Stolz, anzutreten hatte.  Die Partie beinhaltete nicht nur viele Züge, sondern auch einen hohen Spannungsbogen. In fortgeschrittenem Partiestadium gelang es Mike aber,  in – soweit Analysen dies zulassen – leicht schlechterer Position geschickt einen h-Freibauern zu bilden. Dieser Trumpf stiftete genug Verwirrung und es gelang, die Speerspitze bis zur Grundreihe durchzurammen, somit  0-1 und aus.  Grischan an Brett 4 setzte letzte Ressourcen ein und machte Gewinnversuche, was die Stellung aber nicht hergab. Der Stellungsgewinn war womöglich früher drin gewesen.   Es folgte anschließend ein ganz hervorragendes Abendessen (21.45 Uhr) beim Prager und Aufbauarbeit für Sonntag bei nächtlichem Kartenspiel. 

Am Sonntag morgen ginge es dann gegen „Aufbau Elbe“ und Sven hatte an Brett 8 diesmal Gelegenheit, uns tatkräftig zu unterstützen – was er mit einem Remis auch mit Bravur tat. Während das Oberhaus diesmal gut gegen hielt, kamen diesmal endlich mehr Punkte vom Unterhaus, sodass gegen den 3-platzierten der Tabelle endlich die erhofften 2 Mannschaftspunkte des Wochenendes erzielt wurden. Ergebnis 5,5:2,5!    Das Ergebnis sieht allerdings klarer aus, als es die Brettlage hergab. Gerade unser Brett 3 hatte mit Schwarz ordentlich Druck auszuhalten, wobei der Gegner in -aus meiner Sicht- besserer Stellung genau im 40. Zug die Zeit überschritt. 

Was bleibt zu sagen?  Mit Einnahme der Vogelperspektive und Rundblick vom  9. Tabellenplatz ist der Abstiegskampf greifbar; aber eben noch alles in eigener Hand. Was wir brauchen ist Einsatz, Konzentration, mehr Schach als Gambling und weiterhin das richtige Maß an Fortune.  Dann klappt es auch mit dem Klassenerhalt!

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