Wir starten dieses Jahr wieder mit 2 Mannschaften im Pokal. Wie schon im Vorjahr erreichten beide Teams die Zwischenrunde. Die Erste Mannschaft hatte es dabei denkbar einfach - ein Freilos für die guten Leistungen des Vorjahres. Die Zweite (Micha, Vincent, Sandra, Sven) legte mit "Pflichtsiegen" über Fortuna 2 und SGL 4 den Grundstein zum Weiterkommen. Es folgte eine knappe Niederlage gegen SGL 2 und ein Bonuspunkt beim Duell der bereits Qualifizierten gegen Südost.

Am 25.5. findet die Zwischenrunde statt.

Gruppenergebnisse Vorrunde

Einzelergebnisse Vorrunde

So ein bissel schad ist es um den verpassten Aufstieg in die Oberliga schon. So lautet das Erstresümee als sächsischer Mannschafts-Vizemeister der Saison 13/14. Wir gratulieren an dieser Stelle dem Aufsteiger SG Leipzig III. Ursachenforschung kann bei einem gepflegten Stelldichein betrieben werden. Überrascht hat der starke Schlussspurt der Reichenbrander, die bis auf Platz 3 vorgeprescht sind. Mit 40,5 Brettpunkten haben diese derer genauso viele wie der Erstplatzierte, bei sage und schreibe 5 Mannschaftspunkten weniger. Das SG-Pferd hat den Rösselsprung über die Lattenhöhe zur Meisterschaft sehr exakt anvisiert. 

Unser Zugpferd hieß Heujahr Wolfgang Just, der mit 7,5 aus 9 Dauerpräsenz über die Saison zeigte. Ohne Niederlage blieben auch Christian Geiling und Markus Scholz, wobei Markus mit 6 aus 8 ein ebenso stolzes Resultat vorzeigen kann. Per Saldo hat unsere Mannschaft gut funktioniert und mit mehr Effizienz sollten wir auch in der kommenden Saison wieder ein Mitspracherecht fürs Podest haben (Glücksfaktor eingeschlossen)!

Einmal den Aufstieg knapp verpasst. Ein Auswärtssieg zum Ausklang einer guten Saison. Ein Spiel ohne Wert. So in etwa kann man den letzten Spieltag der Saison 2013/2014 zusammenfassen. Wie immer an dieser Stelle sollen die Topscorer der Saison nicht unerwähnt bleiben. Wolfgang Just gab in der Ersten nur drei Remis ab, 7½/9! Das beste Resultat insgesamt erreichte selbstverständlich ein Spieler aus der zweiten Mannschaft 😉 Sandra Kalkhof mit zuletzt fünf Siegen in Folge und 7/8. Last but not least: Florian Becker aus unserer Dritten mit 4½/7.

Ergebnisse
Muldental Wilkau-Haßlau 2½ - 5½ VfB Schach Leipzig
SK Großlehna 2½ - 5½ VfB Schach Leipzig II
VfB Schach Leipzig III 3 - 5 Krostitzer SV

Ein rundum gelungenes Auftreten hatte unsere 1. Mannschaft im Heimspiel gegen Motor Hainichen. Ohne Verlustpartie gelang ein 6:2, was unterm Strich allerdings etwas deutlicher ausfiel, als es die eine bzw. andere Brettstellung hatten vermuten lassen. An der Tabellensituation änderte dies nichts, da auch der Tabellenerste voll punktete. Letzte Chance für uns zum Aufstieg steht unter dem Stern der Mithilfe durch die abstiegsbedrohten Engelsdorfer am 06.04.14 *Daumendrück* und natürlich einer guten Abschlussleistung durch uns selbst in Runde 9.

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GM Mikhail Simantsev bei der Siegerehrung mit Turnierleiter Thomas Wittig

Am gestrigen Sonntag ging die 21. Auflage unseres Turniers zu Ende. Der erstmalig teilnehmende ukrainische Großmeister Mikhail Simantsev hatte nach 9 gespielten Runden mit 7,5 Punkten die Nase vorn. Punktgleich, aber doch mit 4 Buchholz-Punkten Rückstand, landete der sechsmalige Turniersieger GM Alexander Graf (USV Halle) auf den zweiten Platz. Den dritten Platz konnte sich mit 7 Punkten IM Frank Zeller vom SK Schwäbisch Hall sichern - knapp vor Ferenc Langheinrich (ESV Lok Sömmerda). Danach folgen mit 6,5 Punkten FM Sebastian Eichner, IM Cliff Wichmann (beide ESV Nickelhütte Aue), Franz Bräuer (Erfurter SK), FM Matthias Liedke (SG Leipzig), FM Daniel Siedentopf (Grün-Weiß Dresden), FM Rainer Rösemann (SV Bannewitz) und Ralf Gander (Lok Falkenberg). Felix Meißner vom Hamburger SK durfte sich mit 6 Punkten und Platz 12 noch über ein Preisgeld freuen.

Bester Spieler vom gastgebenden Verein war Thomas Heinrich (22. Platz, 5,5 Punkte) vor Michael Jähn (42., 5), Christian Alvermann (63., 4,5), Sören Laube (74., 4) und Sadko Petersohn (113., 2).

Das Organisationsteam bedankt sich bei allen Spielern für ihre Teilnahme und den reibungslosen Turnierablauf. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

... läuft's.

Unser 6:2 gegen Naunhof fiel wahrscheinlich einen halben oder ganzen Punkt zu hoch aus, aber in dieser Saison gelingt einfach vieles.

Falk profitierte von einem Figureneinsteller des Gegners und sorgte früh für das beruhigende 1:0.  Sandra hatte zu dem Zeitpunkt auch schon einen Mehrturm - den hatte der Gegner aber absichtlich ins Geschäft gesteckt, um einen Bauernverlust in der Eröffnung zu rechtfertigen. Sandras König hatte im weiteren Partieverlauf zwar ausreichend Gelegenheit zur Bewegung, bewältigte seine Wandertour jedoch mit dem nötigen Geleitschutz und wohldosiertem Risiko.

Vincent spielte praktisch nochmal die gleiche Partie wie in der vorletzten Runde: Den Anzugsvorteil des Gegners nach 15 Zügen ausgetrocknet und in komplett ausgeglichener Stellung Remis vereinbart. Wolfgang hatte in der Eröffnung einen Bauern gewonnen, aber der Gegner stand mit den Schwerfiguren auf der einzigen offenen Linie bereit - Remis.

Sven profitierte von einer ungenauen Eröffnungsbehandlung des Gegners und konnte mit Schwarz viel Druck im Endspiel aufbauen. Das brachte einen Bauern, 15 Züge später noch einen und damit den Sieg. René stand aus der Eröffnung heraus deutlich unbefriedigend, auch hier übersah der Gegner aber einen Figurenverlust! Wegen beiderseitiger Zeitnot wurde dann noch bis zum 40. Zug gespielt, das Endspiel danach war aber einfach gewonnen.

Sören verlor als Einziger - bei ihm war die Stellung schon nach 3 Zügen sehr scharf und offen und diesmal hatte halt der Gegner das bessere Ende für sich. Stephan gewann seine Partie als Letzter aber dennoch sehr sicher ... mit dem Läuferpaar hatte er zunächst fast eine Zugzwangstellung für den Gegner aufgebaut und dies dann zum Gewinn zweier Leichtfiguren für einen Turm genutzt. Die Läufer führten Stephans Damenflügelbauern zum Durchmarsch und so erhielt Stephan just in dem Moment eine neue Dame, als die "alte" sich opfern musste, um die Schlußoffensive des Gegners zu ersticken.

Epilog: Wie eng Sieg und Niederlage auch bei einem vermeintlich klaren 6:2 beinanderliegen, zeigte Sandras Nachanalyse der eigenen Partie: Ihr Bauerngewinn in der Eröffnung (eigentlich ein Gambit) hätte Ihr durch ein gar nicht so fernliegendes Opfer des Gegners auch komplett um die Ohren fliegen können. Aber wie es im Prolog hieß: Wenn's läuft ...

1 Kommentar

die Überschrift deutet bereits die Zustandsbeschreibung unserer Kräfte des letzten Spieltages an. Irgendwie konnte nur Lars an Brett 1 seine aufstrebende Form mit einem vollen Punkt wirklich unter Beweis stellen. Michi ersetzt Markus mit gewohnter Souveränität und erzielte problemlos ein Remis an Brett 8 gegen Herrn Römling. Vorne & Hinten also alles in Ordnung? Kurz - ja, nur dazwischen wurde nicht erfolgreich genug agiert. Grundsätzlich muss man zwei Brett-Niederlagen gegen die spielstarke gegnerische Mannschaft Leipzig IV einplanen, alles andere wäre vermessen, denn allein deren Spielerbudget spricht für sich. Es fehlte uns der (Lucky)-Punch, um irgendwo aus den 5 Remisen mehr herauszupressen. Mit der knappen 3,5 : 4,5 Niederlage ist die Tabellenspitze nunmehr weg und ab sofort begeben wir uns in die Verfolgerrolle. Jetzt heißt es sammeln, Kräfte bündeln und den passenden Soundtrack von Queen ins CD-Fach zu legen. … Show must go on!