Allgemein

Die diesjährige SEM fand dieses Jahr wieder in einem neuen Spielort statt. Nach dem Ausflug letztes Jahr nach Nossen reisten einige Spieler unseres Vereins dieses Jahr nach Dippoldiswalde. Unsere Reisegruppe bestand aus Luca, Florian, Sadko, Anton und mir. Das Spiellokal war sehr gut gelegen und Luca und Florian bereits vom Pinguin-Cup bekannt und bot erstklassige Spielbedingungen und Versorgung.

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Nachdem der erste Spieltag gegen Ligafavorit Wilkau-Haßlau immerhin 3,5 Brettpunkte einbrachte - gut für die Moral, leider egal für den Klassenerhalt - wollten wir am zweiten Spieltag gegen Zwickau das Punktekonto Richtung Moral biegen.

Die Frage der Zwickauer, ob wir vielleicht Geschenke hätten, mussten wir somit verneinen ("wir spielen Stamm!") aber Zwickau war so frei und zwar am zweiten Brett. So durfte Jörg bei schönstem Herbstwetter seinen (kampflosen) Punkt in schicker Motoradfahrerkluft früh nach Hause fahren.

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Vom 29.09. bis 03.10. fand in Gera das zweite Albrecht-Beer-Turnier statt. Gespielt wurden sieben Runden Schweizer System, von denen ich von vornherein zwar nur sechs Runden spielen würde, mich aber trotzdem freute. Achtung! Lesen auf eigene Gefahr, denn ich habe mich zu einigen hirnrissigen Aktionen hinreißen lassen ...

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Wie schon im vergangenen Sommer, fassten auch in diesem Jahr Alv, Flosch, Jakob, Luca und ich (Sadko) recht früh im Jahr den Plan, im Sommer wieder ein bisschen durch Europa zu touren und die Ferien mit etwas Schach, Urlaub, Schach, Sightseeing und Schach zu verknüpfen. Nachdem wir im vergangen Jahr in Richtung Westen unterwegs waren, wollten wir dieses Mal eine andere Himmelsrichtung einschlagen; es sollte entweder nach Kroatien oder Lettland gehen; nach einigen Überlegungen haben wir uns aber letztlich für Riga entschieden.

Das „Ankunftsbild“ am Turnierort in Riga, nach 1750 Kilometern.

 

Bei dem Open der Rigaer Technischen Universität, kurz „RTU-Open“ handelt es sich nach eigener Angabe jedes Jahr um das „größte Schach-Event Nordeuropas“… Ja, die Balten sehen sich als Nordeuropäer… Doch schon allein bis wir dort ankamen war es eine durchaus lange Reise; also bringt gerne etwas Muße mit, bevor ihr auf „weiterlesen“ klickt.

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Anlässlich des zweiten Kurt-Pape-Opens (10.08.2023 - 13.08.2023) machten sich vier Leipziger Fortunen, ein Krostitzer und ich auf den Weg ins niedersächsische Bad Pyrmont. Das Gute ist, dass ich dabei relativ viele elementare Taktiken übersehen habe. Also nicht sonderlich gut für mich, aber immerhin könnt ihr euch so in meinem Turnierbericht auf einige lustige Fails freuen ... 

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Niko, Jakob, der Hauptmann von Köpenick, Flosch, Sadko und Alv-mit-Hund ^^

Man könnte ja meinen, dass mit der Offenen Bezirkseinzelmeisterschaft in Blankenburg, dem 60. Krostitzer Kurz-Schnellschachturnier in Krostitz und der Deutschen Schulschachmeisterschaft über Himmelfahrt in Frankfurt am Main der Terminkalender schon ordentlich mit Schach-Events gefüllt war … aber wer das sagt, kennt uns schlecht! Schließlich gibt es Pfingsten ein verlängertes Wochenende! Und was gibt es da Schöneres, als auf Reisen zu gehen und Schach zu spielen? Schnell war das Auto voll… 

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Das war knapp! Ich hatte es bereits erwähnt, wenn nicht gar überstrapaziert: Wenn es eine Fahrstuhlmannschaft gibt, dann ist es die 1. Mannschaft des VfB Schach Leipzig. In der Saison 2014/15 sind wir letztmalig schnöde in der Sachsenliga verblieben; danach ging es jeweils rauf und runter - in alle Richtungen. In dieser Saison hätte dieses muntere Wechselspiel beinahe ein Ende gefunden. Der Fahrstuhl nach unten war schon längst abgefahren und der nach oben hatte fast vollständig die Tür geschlossen - da sind wir doch noch schnell durchgeschlüpft. Herzlichen Dank nach Ebersbach fürs Fuß-in-die-Tür-Stellen! Wer hätte das für möglich gehalten, dass der Tabellenletzte am letzten Spieltag den Tabellenführer und fast schon sicheren Aufsteiger souverän schlägt? Bei solcherlei Gelegenheit stellt sich manchmal so etwas wie Schadenfreude gegenüber dem stolpernden Favoriten ein; dies verbietet sich im Falle der sympathischen Coswiger von selbst, die in jüngster Zeit den menschlich und schachlich herben Verlust dreier Mannschaftsmitglieder zu verkraften hatten und schon deshalb sicher gedanklich andere Prioritäten als den Sachsenmeistertitel.

Die Geschichte unseres Punktspiels ist recht schnell erzählt: Richtig spannend wurde es schon deshalb nicht, weil die 2. Mannschaft des ASP Hoyerswerda dezimiert antreten musste und Wolli an Brett 7 einen ebenso schnellen und souveränen, wie unbefriedigenden Punkt feiern konnte. Da Luca und ich mit schnellen Siegen nachlegen konnten und der Rest auch nicht so schlecht dastand, war eher die Höhe des Mannschaftssieges ein Thema. Grischan stand erst ein wenig anrüchig, dann wieder passabel - und kam zu der Schlussfolgerung, dass die Saison für ihn lange genug gedauert hatte. Ein mannschaftsdienliches kurzes Remis. Anders hatte sich das unser Edeljoker Lars vorgestellt, der aber nach einem Bauerngewinn mit Schwarz bei fast makellosem Spiel am Ende keine Fortschritte mehr erzielen konnte und zähneknirschend einen halben Punkt abgeben musste. Fadi saß hingegen auf der schlechteren Seite einer äußerlich nicht besonders spannenden Partie und konnte am Ende den halben Punkt als Erfolg betrachten, zumal er den Mannschaftssieg festmachte. Carsten wollte es mit den schwarzen Steinen noch mal wissen, datierte doch sein letzter Sieg vom 1. Spieltag, sodass seine Performance in diametralem Gegensatz zu den freitäglichen Blitz-Darbietungen stand, die seinen Stern im gebührenden, strahlenden Licht zeigten. Doch Caissa war ein weiteres Mal nicht auf seiner Seite. In der entscheidenden, wilden Partiephase drangen seine fantasievollen Angriffe nicht durch - irgendwie war immer wieder eine Fußspitze des Gegners dazwischen und dann machte sich leider das Fehlen der Restverteidigung bemerkbar. Der Mannschaftssieg wurde schließlich durch ein Remis von Thomas komplettiert, der diesmal nicht den entscheidenden Punch fand (weil der Gegner ihn nicht zuließ). Macht am Ende ein souveränes 5:3, das hatten wir gegen die vermeintlich "Kleinen" auch schon mal anders.

Wir ließen den Spieltag im Anschluss beim lokalen Italiener ausklingen - in der Gewissheit, eine gute Saison (nach Mannschaftspunkten gar die beste des VfB in der Sachsenliga, jedenfalls soweit ich das rekonstruieren kann) gespielt zu haben, aber eben durch zwei vermeidbare Unentschieden den Aufstieg aus der Hand gegeben zu haben. Gut war die Stimmung natürlich trotzdem, auch wenn sie sicherlich noch viel besser gewesen wäre, wenn das Ergebnis aus Ebersbach schon dagewesen wäre, das uns schließlich kurz vor der Auffahrt auf die A4 erreichte und zu einem Verhalten führte, das andere Verkehrsteilnehmer vermutlich kurz irritierte.

Was die individuellen Performances angeht, so gab es auch in diesem Jahr Licht und ein wenig Schatten und eine ganze Menge dazwischen. Zählt jetzt nicht mehr. Unser bester Schachzug war jedenfalls, damit zu beginnen, den tollen Ersatz der Vorsaison in den Stamm zu integrieren. Luca war der Top-Performer der Saison und da ist sicher noch jede Menge Luft nach oben. Mal sehen, ob wir dieses Erfolgsmodell schon bald noch mal auflegen können (Flosch?...). Und der andere tolle Schachzug war natürlich, einen nominellen Stammspieler in die zweite Mannschaft "abzuschieben", um dann das Erfolgsmodell des zuverlässig punktenden Ersatzspielers auf die Spitze zu treiben. Ohne die nicht vorgesehene kleine Verwertungskalamität am letzten Spieltag hätten wir Lars bei 100 % notieren dürfen. 🙂

Mal sehen, was die nächste Saison bringt - wir sind jedenfalls schon jetzt in einer Win-Win-Situation: Entweder wir halten die Klasse oder wir wahren die Fahrstuhl-Serie.