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Beim kleinen, aber sehr feinen Schnellschachturnier in Neukieritzsch am 12. Mai konnten Sandra, Stefan und Sven die zuletzt gute Bilanz unseres Vereins bei Turnieren weiterführen. 20 Spieler nahmen teil und wir belegten Platz 2 (Sven), Platz 3 (Stefan) und Platz 5 (Sandra).

Sieger wurde Sven Römling. Gespielt wurden 7 Runden Schweizer System á 20 Minuten Schnellschach.

Die Örtlichkeiten waren ganz hervorragend, Mittags gab es klassisch Bowu/Schnitzel mit Kartoffelsalat und überwiegend schien die Sonne. Das Turnier ist traditionell nicht allzu stark besetzt (Stefan und Sven Römling waren die einzigen +2000er), was aber insbesondere Spielern unter der magischen 2000 mal das ungewohnte Gefühl gibt, um die vorderen Plätze mitspielen zu können ... und das auch ohne Intelligenzverstärker im Morgentee oder längerdauernde Toilettenbesuche ;-).

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Mit 3 Mannschaften (VfB I, VfB II und 40.POS Erich-Zeigner) ging es dieses Jahr zum Krostitzer Turnier. Unterstützt wurden wir dabei von 3 Gastspielern(*). Insgesamt nahmen 17 Mannschaften teil und es wurden 13 Runden gespielt. VfB I (Dr. Stefan Kalkhof, Lars Rohne, Thomas Heinrich, Michael Jähn) und Alt-Gohlis (Schunk, Peters, Otto, Schreiter) waren rein formell die beiden Mannschaften, die den Titel unter sich ausmachen sollten. VfB II (Vincent Nerlich, Wolfgang Just, Sven Baumgarten*, René Plötz) und 40.POS (Christian Geiling, Felix Teichmann*, Falk Hartmann, Joachim Just*, Stephan Eschrich) hatten gute Chancen um die Preisgelder bis Platz 5 mitzuspielen. Nach 2 Runden war dann auch schon der VfB vorn, nämlich VfB II. Nach den folgenden Spielen gegen die beiden Favoriten Alt-Gohlis (2:2) und VfB I (0,5:3,5 ) änderte sich dies schlagartig. Zwischendurch floß dann auch das ein oder andere Bier, so dass hier nicht weiter detailliert berichtet werden kann. 😉

VfB I
VfB I

 

 

Am Ende setzte sich VfB I durch und gewann das Turnier vor Alt-Gohlis und Sturzgemeinschaft Leipzig.

VfB II
VfB II

 

 

 

 

 

 

 

 

VfB II erreichte dank eines überragenden Wolfgang Just (11,5/12 und Platz 1 EW) den 5.Platz und die 40.POS belegte einen guten 8.Platz. Zu erwähnen wäre noch der 3.Platz von Lars Rohne in der Einzelwertung.

 

 

 

 

 

 

Wir bedanken uns bei den Gastgebern aus Krostitz für ein wie immer gut organisiertes Turnier im schönen Ambiente der Brauerei.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Unsere beiden gemeldeten Mannschaften für den Sachsenpokal haben jeweils als Gruppenerste (!) die Zwischenrunde erreicht. Dabei wurde die Erste mit Thomas Heinrich, Lars Rohne, Markus Scholz und Christian Geiling ihrer Favoritenrolle gerecht und gaben insgesamt nur einen Brettpunkt ab. Die eigentliche Überraschung ist natürlich der Gruppensieg unserer Zweiten (Wolfgang Just, Michael Jähn, Stephan Eschrich, Vincent Nerlich, Sandra Kalkhof). 3:1 gegen Engelsdorf und SGL V gaben den Ausschlag für dieses historische Ereignis. Bei der 1½:2½-Niederlage gegen BSG Grün-Weiß Leipzig wurden genau so viele Punkte geholt, um mit einem halben Brettpunkt Vorsprung vor dem Letztrundengegner zu landen. Und weil es so schön war, hier die Abschlusstabelle:

Platz Mannschaft 1 2 3 4 BP MP
1. VfB Schach II x 3 3 4
2. BSG GW Leipzig x 3 7 4
3. Lok Engelsdorf 1 x 2 3
4. SG Leipzig V 1 1 2 x 4 1

Etwas verspätet möchte ich hier in Kürze die Saison 2012/2013 aus VfB-Sicht zusammenfassen.

Das U16-Team konnte in der abgelaufenen Saison leider zu oft nicht in Stammbesetzung antreten,  am Ende stehen nur ein Sieg und der 6. Tabellenplatz zu Buche.

Die Spieler unserer Vierten haben nicht nur Spielpraxis gesammelt, sondern sich auch wacker in der Liga geschlagen, beachte man die knappen 3½-4½-Niederlagen gegen die Plätze 1-3. Bester Spieler war mit Abstand Chi Thanh Truong mit 3½/4 und ein DWZ-Plus von 112 Punkten. Die Mannschaft beendete die Spielzeit auf Platz 7.

Team 3, als Aufsteiger in der 1. Bezirksklasse angetreten, hat ihr Ziel des Klassenerhalts bereits am vorletzten Spieltag sichern können und kann mit Platz 6 sehr zufrieden auf die Saison zurückblicken.

Ebenfalls für eine Entscheidung am vorletzten Spieltag konnte die zweite Mannschaft sorgen, denn mit dem knappen Sieg beim SV Makkabi stand fest, dass wir in der kommenden Saison wieder auf Landesebene spielen dürfen. Die Mittelachse (Brett 3-6) spielte sehr stark auf, und die guten Ergebnisse der Ersatzspieler sollen an dieser Stelle auch nicht unerwähnt bleiben.

Einziger Wermutstropfen der Saison ist der vorletzte Platz der Ersten und dem damit verbundenen Abstieg in die Sachsenliga. Dennoch: Die Mannschaft hat in den vergangenen vier Jahren Oberliga einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Vielleicht gibt es ja auch in der Saison 2014/1015 ein Wiedersehen... 🙂

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Zu viel des Guten kann man ja bekanntlich nie genug haben. Und so war Fortuna am zurückliegenden WE bei allen VfB-Mannschaften zu gegen. Die Erste holte ein 4:4, die Zweite gewann gleichfalls und macht den Aufstieg perfekt und auch die dritte Mannschaft trommelte sich zum Sieg. Das Glück hatte unsere 1. Mannschaft bis dahin nicht immer; die 30,5 Brettpunkte verteilten sich suboptimal über die 8 Spieltage, womit letztendlich nur 5 Punkte auf dem Konto standen. Am 9. Spieltag reiste der mit Abstand führende der Tabelle aus Plauen an. Ob die Königlichen schon Sekt im Auto für die Aufstiegsfeier dabei hatten ist nicht überliefert, aber zumindest im mathematischen Sinne musste der Korken nach dem Schlusspfiff drin bleiben (wobei der Aufstieg Plauens ausgemachte Sache scheint und das Gegenteil einem zweiten Titanicuntergang gleich käme). Der Kampf an den Brettern verlief recht bunt. Thomas an 1 kämpfte mit Schwarz gegen GM Markowski. Gekämpft, not amused und 1-0 (allerdings nach verpasster Gegenspielchance wegen ungenauem Markowschen g5). Brett 2-4 jeweils mit Remis und soliden Leistungen, insbesondere ob der starken Gegnerschaft. Markus an 5 konnte seinem dunklen Saisonschicksal noch keine Wendung geben. Hoffen wir, dass die Professur alsbald von Erfolg gekrönt ist, Entspannung eintritt und unsere sonst so sichere Bank wieder an Bord ist. Wir brauchen einen besseren MARKUS(!) im Kampf gegen den Abstieg. Wolli spielte an 6 schnell ein ermüdungsfreies Remis. Giso konnte an Brett 7 mit Schwarz spielend ein Qualitätsopfer in der F-Linie anbringen, was die Chancen ausglich und ein hohes Maß an Ungleichgewicht in die Stellung zauberte. Das Hauen und Stechen war damit eröffnet und der VFB´ler hatte am Ende die Nase vorn. Der als Ersatz für den erkrankten Jörg eingesprungene Sven war dieses Jahr schon das zweite Mal dabei und schon beim ersten Einsatz und einem Remis erfolgreich. Diesmal sollte er mit Weiß agierend gar gegen Christof Beyer gewinnen. Letzterer hatte die Eröffnung besser behandelt und musste im Mittelspiel nicht die richtige Fortsetzung erspäht haben. Auf der Zielgeraden war Sven dann nicht mehr aus der Spur zu bringen. Fazit: 2 Siege, 2 Niederlagen, Rest remis. Und das Besondere? Wir leben noch - dank Hilfe aus der zweiten Mannschaft! Merci!

Die Vorzeichen standen denkbar schlecht. Da auf Grund verschiedener Krankmeldungen die Bretter 1-4 in der Zweiten aushelfen mussten, sah es so aus, als ob die Dritte den entscheidenden Kampf um den Klassenerhalt in die letzte Runde verschieben musste. Doch dann sollte es am Ende des Tages alles ganz anders aussehen.

Rene, Haasi, Alv und Andreas fanden sich also pünktlich 8:45 Uhr bei Makabi als Ersatz für Sarah, Wolfgang, David und Sven ein, um gemeinsam Bezirksliga-Luft zu schnuppern und wurden bis kurz nach 9 auch vom Rest der 2. vervollständigt. Ziel sollte ein 4:4 sein, um rechnerisch die Zweite unter normalen Umständen wieder in die 2. Landesklasse zu befördern.

Der deultichen Ersatzschwächung stand zum Glück ein Plus für Falk am ersten Brett entgegen, was dennoch für ein abwechslungsreiches Punktspiel sorgte. Haasi nutze dann auch als erster die Chance, sich nach eigentlich aussichtsreichem Spiel matt setzen zu lassen. Daraufhin brachte uns Alv nach schönem Spiel mit entscheidendem Mehrbauern wieder in Führung.

Allerdings stand es zu dem Zeitpunkt eher durchwachsen. Andreas hatte einen Bauern weniger, Stephan erwischte eine Eröffnungsvariante mit Läufer gegen Dame ohne ersichtlichem Gegenspiel und bei den restlichen Brettern war nicht viel los, was auch die Gegner mit diversen Remisangeboten erkannten, die wir naturgemäß allesamt ablehnen mussten.

Gegen 13 Uhr zeichnete sich dann die Wende ab, weil Andreas die entscheidende Partie des Tages drehen konnte, die er kurz nach der Zeitkontrolle mit Bauerndurchmarsch gewann und so Alv und Micha, trotz der Null an Brett 4 die Remis-Option ermöglichte.

Beim Stand von 4:3 lag es dann an Vincent, mit 3 Bauern gegen Springer den Tagessieg perfekt zu machen. Der 81 jährige Gegner erwies sich dabei als erstaunlich zäh, so dass am Ende mit dem 3. Remis des Tages und einem 4.5:3.5 die Aufstiegssektkorken knallen konnten.

Doch damit nicht genug. Die Rumpfmannschaft der Dritten bezwang mit Unterstützung der spielfreien Vierten den direkten Tabellennachbar und sicherte sich völlig unerwartet vorzeitig den Nichtabstieg und auch Sven konnte in der Oberliga die entscheidende Partie zum 4:4 gegen den bisher ohne Punktverlust aufspielenden Tabellenersten gewinnen.

Für Details sei auf die anderen Punktspielberichte verwiesen. In jedem Fall scheint das Glück doch mit den Tapferen zu sein und irgendwie kam im Laufe des frühen Nachmittages beim VfB eine Menge Freude auf.

In der 20. Auflage des VfB Schach Leipzig Opens konnte GM Alexander Graf (USV Halle) erfolgreich seinen Titel verteidigen und zum mittlerweile sechsten Mal das Turnier gewinnen. Dabei blieb es jedoch bis zur Schlussrunde spannend, denn Nikolas Lubbe (Sfr. Neuberg) beendete das Turnier ebenfalls mit 8 von 9 möglichen Punkten.

Runde 9: Turniersieger Alexander Graf (rechts) gegen den stark aufspielenden Kai-Uwe Steingräber
Runde 9: Turniersieger Alexander Graf (rechts) gegen den stark aufspielenden Kai-Uwe Steingräber

Als erste kleine Überraschung ist der 3. Platz von Kai-Uwe Steingräber (Delmenhorster SK, Setzlistenplatz 16) zu sehen, der mit 7 Punkten einen halben Zähler vor seinem Teamkollegen IM Tobias Jugelt das Turnier beendete. Es folgen auf den Plätzen 5-9 mit jeweils 6½ Punkten die Spieler Johannes Dorst, Felix Meißner, Robin Jacobi, Manuel Pietzsch und Paul Doberitz sowie mit 6 Punkten auf den Plätzen 10-13 Markus Hentze, FM Dr. Gottfried Braun, WGM Melanie Ohme und Rüdiger Kürsten, welche alle einen Geldpreis erhielten.

Bester VfB-Spieler war Lars Rohne mit 5½ Punkten und Platz 24. Nachdem er mit 4 aus 6 gestartet war, gab er unglücklich am Samstag Punkte ab (½ aus 2), so dass trotz des Sieges in der Schlussrunde für ihn keine bessere Platzierung möglich war. David Bauer (4½ Punkte, 55. Platz), Sadko Petersohn (3, 105.) und Mike Eichhorn (3, 107.) spielten alle ein ordentliches Turnier und dürfen sich über ihr DWZ-Plus freuen.

David Bauer im Turniersaal 2 beim Schlussrundensieg über Hans Kielstein
David Bauer im Turniersaal 2 beim Schlussrundensieg über Hans Kielstein

Turnierorganisator Thomas Wittig und Schiedsrichter Sven Baumgarten zeigten sich zum 20-jährigen Jubiläum unseres Turniers sehr zufrieden. Streitfälle gab es keine und ein reibungsloser Turnierverlauf war auch in diesem Jahr gewährleistet. Eine besondere Ehrung erhielt Thomas Herfurth vom SK Fortuna Leipzig, der als einziger Spieler an allen 20 VfB (Schach) Leipzig Open teilnahm!

Im Namen des Organisationsteams bedanke ich mich bei allen Teilnehmern und hoffe auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Ab heute ist es wieder soweit: Im Sportforum wird in 9 Runden um den Turniersieg beim 20. VfB Open gekämpft. Ein Blick auf die Voranmeldungen zeigt, dass der mehrfache Turniersieger GM Alexander Graf auch in diesem Jahr als Favorit ins Rennen geht. Dennoch werden es ihm die Verfolger nicht einfach machen. Nikolas Lubbe (Sfr. Neuberg, ELO 2417) sowie vier weitere Titelträger komplettieren das Spitzenfeld. Mit voraussichtlich über 125 Teilnehmern wird das Open etwas zahlreicher besetzt sein als in den letzten Jahren.

Das Organisationsteam hofft auf einen reibungslosen Turnierablauf und steht euch bei Fragen und Anregungen stets zur Verfügung. Ergebnisse, Ansetzungen und Tabellenstände sind wie immer aktuell auf unserer Turnierseite zu finden.

Die Doppelrunde in Magdeburg sollte wieder mit der berüchtigten Zugfahrt am Samstag beginnen, die uns allzeit zu guten Leistungen beflügelt hat. So ging es in Runde 6 gegen die Tabellennachbarn „Rochade Magdeburg“, wo wir unbedingt gewinnen wollten. Leider war der Glücksnimbus diesmal bei den Gastgebern und das Endresultat mit 3,5:4,5 nicht nach unserem Geschmack.  Nach rund zwei Stunden Spielzeit war die allgemeine Gemengelage an den Brettern durchaus zufriedenstellend.  Das Schicksal des Wettkampfes sollte erneut wie in Runde 5 an Brett 1 entschieden werden, wo Thomas gegen das Trumpfass von Rochade, Mike Stolz, anzutreten hatte.  Die Partie beinhaltete nicht nur viele Züge, sondern auch einen hohen Spannungsbogen. In fortgeschrittenem Partiestadium gelang es Mike aber,  in – soweit Analysen dies zulassen – leicht schlechterer Position geschickt einen h-Freibauern zu bilden. Dieser Trumpf stiftete genug Verwirrung und es gelang, die Speerspitze bis zur Grundreihe durchzurammen, somit  0-1 und aus.  Grischan an Brett 4 setzte letzte Ressourcen ein und machte Gewinnversuche, was die Stellung aber nicht hergab. Der Stellungsgewinn war womöglich früher drin gewesen.   Es folgte anschließend ein ganz hervorragendes Abendessen (21.45 Uhr) beim Prager und Aufbauarbeit für Sonntag bei nächtlichem Kartenspiel. 

Am Sonntag morgen ginge es dann gegen „Aufbau Elbe“ und Sven hatte an Brett 8 diesmal Gelegenheit, uns tatkräftig zu unterstützen – was er mit einem Remis auch mit Bravur tat. Während das Oberhaus diesmal gut gegen hielt, kamen diesmal endlich mehr Punkte vom Unterhaus, sodass gegen den 3-platzierten der Tabelle endlich die erhofften 2 Mannschaftspunkte des Wochenendes erzielt wurden. Ergebnis 5,5:2,5!    Das Ergebnis sieht allerdings klarer aus, als es die Brettlage hergab. Gerade unser Brett 3 hatte mit Schwarz ordentlich Druck auszuhalten, wobei der Gegner in -aus meiner Sicht- besserer Stellung genau im 40. Zug die Zeit überschritt. 

Was bleibt zu sagen?  Mit Einnahme der Vogelperspektive und Rundblick vom  9. Tabellenplatz ist der Abstiegskampf greifbar; aber eben noch alles in eigener Hand. Was wir brauchen ist Einsatz, Konzentration, mehr Schach als Gambling und weiterhin das richtige Maß an Fortune.  Dann klappt es auch mit dem Klassenerhalt!