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Zur sechsten Punktspielrunde der Saison 2018/2019 musste die dritte Mannschaft am 03.02.2019 gegen den schärfsten Aufstiegskonkurrenten, die dritte Mannschaft von den SF Fortuna Leipzig im Sportforum antreten. Bei uns fehlte Sören, für ihn rückte Eric Elert nach. Aufgrund der vielen Brettpunkte Vorsprung war ein 4-4 das Mindestziel, aber wir wollten natürlich alle den Sieg ...

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Lars, Christian, Wolli und Thomas haben die Vorrunde der deutschen Pokalmeisterschaft mit Siegen gegen die SG Lok Brandenburg (2½ : 1½) und im Finale gegen den SC Zitadelle Spandau (3 : 1) gewonnen und fahren zur Zwischenrunde!

Ein Foto der Sieger, mit freundlicher Genehmigung von Frank Hoppe.

Das ist meiner Erinnerung nach erst das 2. Mal, dass unserem Verein ein solcher Erfolg gelungen ist. Glückwunsch!

In der Zwischenrunde - sozusagen dem Achtelfinale - steigen dann auch die Großkopferten ein (die 8 Viertelfinalisten des Vorjahres) und man darf sich von "4 GMs vermöbeln lassen" (O-Ton Grischan).

Einen ausführlichen Bericht und weitere Fotos findet Ihr hier.

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Zum fünften Spieltag der 1. Landesklasse gastierte unsere zweite Mannschaft bei der SG Turm Leipzig, wo es in der letzten Saison ein 4-4 gab.

Von den acht Teilnehmern, von denen Sören und ich (Timon) aus der dritten Mannschaft hochgezogen wurden, erschienen sieben pünktlich.
Einziger Spieler mit Verspätung war Dirk. Und so schnell, wie er da war, war er auch schon wieder weg. Nach ungefähr einer halben Stunde Spielzeit bot er mit den schwarzen Steinen in ausgeglichener Stellung bei der erstbesten Gelegenheit Remis, was sein Gegner nach kurzem Nachdenken akzeptierte.

Die zweite Partie, die zu Ende ging, war (leider) die von Falk. Falk hatte (laut eigener Aussage) bereits nach 20 Zügen mit den schwarzen Steinen eine kaputte Stellung und stellte dann auch noch einzügig eine Figur ein, wonach er das Handtuch warf.

Einige Zeit später konnte ich diese Niederlage kompensieren, als ich mit den weißen Steinen einen Sieg einfahren konnte. Meine Stellung war die gesamte Partie über sehr angenehm zu spielen, richtig konsequent spielte ich es allerdings nicht.

Meine Gegnerin fand allerdings gegen meine aktiven Figuren keinen richtigen Plan und nach 22...Te8 zog ich 23.Ld6, wonach Weiß erstmal einen Bauern gewinnt und die aktive Stellung behält. Wenige Züge später gab Schwarz auf.

Wenig später beendete auch Sören neben mir seine Partie. Er erzielte mit den schwarzen Steinen ein Remis. Zwischenstand: 2-2

An Brett 4 spielte in der Zwischenzeit Michael eine sehr interessante und offensiv geprägte Partie, in der er zwischenzeitlich (glaube ich) bis zu drei Bauern mehr hatte. Am Ende fuhr er den Sieg nach Hause.

Ein Brett dahinter spielte Sven, der irgendwann (Ich kann nicht sagen warum) mit Minusfigur für einige Bauern spielte. Mit dem Zwischenstand von 3-2 für uns rechneten wir uns gute Siegchancen gegen den Tabellenführer aus, als plötzlich Alv aus dem Spielraum kam und Falk und mir berichtete, dass Sven im 38. (oder 39.) Zug wegen einer Zeitüberschreitung verloren hat. Zwischenstand: 3-3.
Alv und Fadi kämpften noch.

Apropos Alv. Der spielte mit den weißen Steinen die Sveshnikov-Variante des Sizilianers, in der er zwar im Endspiel einen entfernten Freibauern hat, dieser ihm aber eher behindert, weil Schwarz so viel Druck aufbaut, dass es die weißen Schwerfiguren zur Passivität zwingt. In der Zwischenzeit spielte übrigens Fadi seine Partie an Brett 1 auf Sieg, aber seine Partie verdient gleich ihr ganz eigenes Kapitel. Im weiteren Spielverlauf kam Alv in ein Turmendspiel mit Minusbauern.
Nach einer kurzen Analyse kamen Falk und ich zu dem Ergebnis, dass es vermutlich zu halten geht, für Alv aber äußerst unangenehm ist. Im Endeffekt musste Alv in ein verlorenes Bauernendspiel abwickeln, was nicht mehr zu retten war. Zwischenstand: 3-4. Und dann kam unser erstes Brett.

Fadi hatte an Brett 1 die weißen Steinen und hatte eine Eröffnung auf dem Brett, die etwas an eine Damen-indische Struktur erinnerte. Im 15. Zug entschied sich Schwarz zu einem Bauernvorstoß am Königsflügel, wonach die taktischen Schläge zum weißen Vorteil führt:

Nach 15... g5 fand Fadi den korrekten 16. Sxg5!. Schwarz nahm auf g5 wieder, was ein taktischer Fehler ist. [Laut Rechner muss Schwarz hier schon 16...Se4 finden, wonach Weiß nach einer forcierten Zugfolge angefangen mit 17. Lxe4 leichten Vorteil behält.]
Nach 16. Sxg5 hxg5 17. Dxg5+ Kh8 18. Dh6+ Kg8 19.Lh7+! Sxh7
(19... Kh8 führt nach 20. Lg6+ Kg8 21. Lf5+ Kg8 22. Dg5+ Kf8 23. Lxd7 zum größeren und klareren Vorteil für Weiß im Vergleich zur Partie.)
20. Lxd8 Lf8 (sonst hängt dieser) Dh4 Tcxd8 hatte Fadi diese Stellung auf dem Brett:

Schwarz spielt mit drei Leichtfiguren gegen die weiße Dame und zwei Extra-Bauern. In Folge tauschten sich die Türme und Schwarz tauschte seinen Weißfelder gegen den Springer und bekam den d4-Bauern dazu. Das Remisgebot lehnte Fadi ab. Fadi begann, seine Bauern am Königsflügel nach vorne zu schieben, wo Schwarz kurz vor der Zeitkontrolle schon gezwungen war, einen der beiden Springer für den h-Bauern zu opfern:

Schwarz bekam aber immerhin noch den Bauern auf f3, wodurch die Stellung für alle Beteiligten nach wie vor unklar blieb. Die nächsten 20 Züge bestanden aus Manövrierarbeiten, wobei Weiß seinen König bis nach e8 bringen konnte.
Zu diesem Zeitpunkt spielten nur noch Alv und Fadi. Bei beiden Stellungen war nicht klar, welches Ergebnis herauskommen würde. Alv kämpfte um das Remis, während Fadi diese unsymmetrische Stellung knetete. Zwischendrin ruft mein Rechner mal laut "Matt in 20" für Weiß, aber dazu müsste man schon Magnus mit Vornamen heißen, um das zu finden ...

Fadi entschloss sich irgendwann, seinen letzten Bauern am Königsflügel zu opfern. Ich kann nur vermuten, dass er wie ich eine Kombination sah, in der er den Läufer gewinnen konnte. Der Läufer konnte sich aber retten und der Bauer wurde umsonst gegeben. Laut meiner Endspieldatenbank ist die Stellung ausgeglichen, bis Schwarz in hoher Zeitnot dann doch daneben griff.

74... g5 wird von der Engine als grober Patzer eingestuft und ist jetzt theoretisch für Weiß (laut Datenbank) gewonnen. Nach 75. Dg4 Sg6 findet Fadi den einzigen Gewinnzug 76. De6+!!.

Die Idee ist, nach 76... Kh7 77. Df5 den Springer zu fesseln und mit Kf7 einen Figurengewinn zu drohen. 77... Kh6 war also erzwungen.
Zu diesem Zeitpunkt hoffte der Rest der Mannschaft auf ein Happy End, aber allen Beteiligten war anzumerken, dass sie eine Niederlage befürchten, besonders Falk und mir. (Ich hatte nur kurz mal in die Datenbank geschaut, dann mich aber dazu entschieden, einfach zu hoffen.)

Während Alvs Stellung sich weiter verschlechterte, kämpfte Fadi. Falk und ich konnten auf Fadis Brett die Gewinnideen nicht sehen und verzweifelten fast. Wenig später kam Fadi mit gefaltetem Partieformular grinsend aus dem Raum raus und sagte, er hätte gewonnen. Falk und ich konnten es im ersten Moment gar nicht glauben, aber Fadi hatte das Remis für den VfB gerettet! Was war passiert?

Schwarz war natürlich immer noch in hoher Zeitnot und stellte Weiß hier das #1 nach 82... Kh7 aufs Brett. Aber auch sonst wäre die Stellung zumindest theoretisch gewonnen gewesen.
Das Spiel von Fadi wird an einem der kommenden Freitage außerdem im Training vorgestellt!

Nach einem Achterbahnmatch erkämpfte sich die zweite Mannschaft wie im Vorjahr ein 4-4 bei der SG Turm Leipzig.

Die Einzelergebnisse:
1. Landesklasse Sachsen Staffel B, Saison 2018/2019

Fünfter Spieltag am 20.01.2019
VfB Schach Leipzig II 4-4 SG Turm Leipzig I

Fadi Alahmad 1-0 Markus Schumacher
Falk Hartmann 0-1 Kasimir Lieberwirth
Michael Kirchhof 1-0 Markus Herrmann
Sven Thiergen 0-1 Dietmar Hewig
Christian Alvermann 0-1 Michael Apitzsch
Dirk Gerhardt 1/2-1/2 Sandro Krauße
Timon Bauer 1-0 Miriam Weimert
Sören Laube 1/2-/1/2 Jonael Bosch

Vielen Dank fürs Lesen! 🙂

und möge Caissa stets mit Euch sein. Was das LigaOrakel (aus Bad Homburg, nicht Delphi) zu den Aussichten unserer ersten beiden Mannschaften für den restlichen Saisonverlauf sagt, seht Ihr ab sofort in den Tabellen der jeweiligen Mannschaftsseiten.

Und wem die Vorhersagen nicht gefallen, der kann die basierende Statistik - da nicht selbst gefälscht - gern ins Reich der Fabel verweisen und durch harte Fakten widerlegen.

Wer nichts vorhat, spielt halt Schach!     Und so folgte unsere 1. Mannschaft der Einladung nach Schwarzkollm bei Hoyerswerda, um zum einen am Samstag gegen den Gastgeber und am Sonntag gegen Coswig anzutreten.   Das in Summe angenehme Spiellokal im Frenzel-Haus verfügt über zwei getrennte Räumlichkeiten, was der Akustik zu Gute kam. Einem Raume fehlte es allerdings etwas an der nötigen Lichtausbeute, da in der Nachmittagsrunde recht früh das Tageslicht schwand.   Die Adventslichtstimmung durfte Aue gegen Coswig genießen.

Aus unser Sicht hatten wir zwei 4-Punktespiele vor uns, um die weitere Platzverteilung in der zweiten Tabellenhälfte auszuspielen.

Samstag:   Hoywoy erwies sich als das erfolgreichere Team an diesem Tag. Am Ende reichten 6-Remisen und 2 Niederlagen für uns nur zu einem 3:5.  Dennoch kein soooo schlechtes – wenn auch punkteloses – Mannschafts-Ergebnis, denn der Gegner trat im Oberhaus (Brett 1-4) mit voller Kapelle an. In DWZ ausgedrückt 2388, 2318, 2289, 2264. Und wenn man bedenkt, das Lars in seiner Schwarzpartie einen spürbaren Eröffnungsvorteil in einer scharfen Sizi-Variante erzielte und die Schnellanalyse aus Computersicht ein +3 zugunsten Schwarz offeriert, ist die Partieniederlage das größte Ärgernis, sofern man unbedingt eines suchen will.  Im Übrigen hatte ich Thomas vergessen zu fragen, ob seine Vorbereitung unmittelbar am Brett (Foto) begann.....

Am Abend gönnten wir uns in der Innenstand von Hoyerswerda einen Italiener, dessen Essen den Erwartungen im Geschmack entsprach, aber in der Portionierung – na sagen wir mal – zurückhaltend ausfiel (Foto Carsten). Dafür gabs halt ein großes Tonic oder Bier mehr. Für Grischan, Wolli und Carsten stand dann der Mitternachts-Skat auf dem Programm.

Sonntag:  Neues Spiel neues Glück. Und in der Tat gab es Parallelen zum Vortag. Nur standen bei 6 Remisen jetzt 2 Siege auf dem Mannschaftsbogen, folglich ein 5:3 Erfolg.  Als Sieges-Väter haben sich Jörg und Lars in unsere Schachherzen eingetragen. Gut gemacht!    Der Mannschaftserfolg war nicht unverdient, denn soweit ich es überblicken konnte, war kein Brett zwischen drin gefährdet. Ein versöhnlicher und freudiger Ausklang an diesem Adventswochenende.  Das war´s dann auch für dieses Jahr.

Neues Saisonschach erst wieder in 2019 und für alle VfB-ler schon heute einen kleinen Tritt zur Aufnahme des nötigen Schwungs, damit´s dann auch richtig gut rutscht!

Die zweite Runde brachte uns - nach dem Mitaufstiegsaspiranten Aue in Runde eins - gleich die spielstarke SG Leipzig I ein, die ohne große Leistungseinbußen von vorne bis hinten besetzt ist. Beide gewannen Ihr Auftaktspiel recht überzeugend. So richtig viel zu holen gab´s da für uns nicht und so endete dieser zweite Spieltag erneut mit einer Niederlage. Aber wir haben dies sportlich akzeptiert und uns eher auf die besseren Chancen am Sonntag gegen SG Leipzig II konzentriert. 

Und in der Tat kamen wir nach Frank´s und Wolli´s Sieg zu den ersten vollen Brett-Punkten, die uns neben weiteren vier Remisen den ersten Oberliga-Mannschaftspunkt einbrachten (Endstand 4:4).           Yuhuuuuuu….. :-). 

 Und bei näherer Betrachtung war sogar noch etwas mehr drin, aber wir sparen uns das einfach für die nächste Runde auf!                The trend is your friend…..

Immerhin 6 Vereinsmitglieder (Alv, Niko, René, Sadko, Thomas und ich) und 2 Nachwuchssportler aus dem Familienkreis fanden sich am Samstag zum traditionellen Herbstbowling in den Markkleeberger Bowlingbahnen "Straßenbahn Nr. 80" ein.

Die diesmal etwas spärliche Teilnahme gestattete es immerhin, bequem 3 Durchgänge in den zur Verfügung stehenden 2 Stunden zu absolvieren. Es gab Kaffee, Bier, Radler, bisschen quasseln und deutlich mehr Bewegung als bspw. bei Schachpartien - was will man von einem Samstag-Nachmittag mehr erwarten?! 🙂

Aber nun zu den Ergebnissen und wie sich diese entwickelten:

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Wie immer in den letzten Jahren nahmen einige Spieler unseres Vereins an dem bewährten Chemnitzer Turm-Open teil. Zeit dafür fanden Sadko, Mike, Christian Dehner und ich.

In der ersten Rund müsste ich den Titel überdenken, denn es fanden eigentlich keine Überraschungen statt und wir verloren alle mit mehr oder weniger Gegenwehr. So hatte ich gegen GM Womacka 35 Züge lang in etwa Ausgleich, aber auch daraus erwuchs nichts Zählbares.

In der Zweiten Runde sah die Sache natürlich völlig anders aus und Christian sicherte sich ein Remis, während ich lange um meinen ganzen Punkt kämpfen musste. Mike und Sadko waren leider gegeneinander gesetzt, was zu einem Schnellremis führte. Außerdem sind vereinsinterne Paarungen bei Fide-Turnieren wohl unumgänglich.

In der dritten Runde erhielt ich eine starke Gegnerin, gegen welche ich nach durchwachsener Eröffnungsbehandlung in einem schlechten Endspiel landete (dazwischen passierte einfach nix).

Mikes Gegner wurde nach einem Missverständnis in der Eröffnungsbeahndlung mit der Figur weniger unter ständigen Drohungen komplett abgetragen.

Sadko konnte seinen talentierten jungen Gegner überzeugend besiegen, wobei eine kurze Remislücke aufblitzte, welche sein Gegner jedoch nicht wahrnahm.

Christian gelang eine interessante Partie in welcher er am rihtigen Zeitpunkt die Initiative ergriff:

In dieser Stellung kann Christian(Schwarz) mit verschiedenen Zügen fortsetzen. Welcher ist der Beste?

Die folgende Runde brachte Sadko eine Niederlage und mir einen glanzlosen Arbeitssieg, während Mike und Christian überzeugend Remis spielten.

An meinem stets seltsamen dritten Tag durfte ich zuerst gegen Christian spielen. Ich hatte so eine Vorahnung und zögerte das Remis in etwa eine Stunde hinaus. Auch Mike am Nachbarbrett verhinderte jedes Spiel seines Gegners. Sadko stand bald darauf recht fragwürdig und spielte alle Tricks aus aber nichts schien zu helfen. Das irritierende Turm-Opfer zum Patt nach ca. 60 Zügen jedoch zeigte Wirkung-nach 4,5 Stunden!

Alsbald danach stand die neue Runde an. Ich verfuhr mich knapp(falscher Damenzug) im Orang-Utan und musste anstelle der Gewinnvariante zügig ins Remis einwilligen. Christian brauchte für seinen Gegner für das selbe Ziel länger und für Mike reichte es in der 6. Runde nicht mehr. Wieder war Sadko bis zuletzt am Brett, was wohl seinem Gegner anzulasten war, welcher zunächst eine interessante Variante und dann eine Ruine konsequent zu Ende behandelte.

Mike sicherte sich in der letzten Runde ein Remis und Christian wurde überspielt. Sadko konnte seinem Gegner überzeugend seine Zentrumskontrolle vor Augen führen.
Ich hatte mich in der festen Überzeugung nun die Eröffnungswahl meines Gegners bestrafen zu müssen zu einem Opfer entschlossen und musst bald die Qualität hinterhergeben und lebte mehr schlecht als recht davon, dass die Aktivität einiger gegnerischen Figuren überschaubar war.
Ich suchte meine Rettung im Angriff und sammelt dabei einige Mehrbauern an.
Hier ergab sich nach Tg8 folgende Stellung. Ich hatte jedoch bereits etwas vorbereitet, wie man unschwer erkennen kann.

Hier die konkrete Stellung mit der Frage nach dem konkreten Plan.

Insgesamt war das Turnier sehr erfolgreich für alle Beteiligten, wobei Mike und Christian bei den Auswertungen klar im Vordergrund stehen.

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Nach längerer Pause stand uns beim Saisonauftakt am vergangenen Sonntag eine der schwierigsten Aufgaben dieser Saison bevor: TSG Taucha 1.

So begannen zunächst klassische seriöse Partien, außer bei Fadi und Sören, welche auf Bewegung und Kombination setzten.

Zuerst konnte Sören (nach etwa 2h) seine Partie durch einen überraschenden Schlag entscheiden. Auch Fadi konnte kurz darauf seine vorteilhafte Stellung gewinnen.

Währenddessen gefielen mir die Stellungen meiner Platznachbarn Sven und Dirk immer besser.  Micha konnte in etwa zu diesem Zeitpunkt eine komplizierte taktische Stellung für sich entscheiden, allerdings kann ich mich leider an keine Details erinnern, da ich zu diesem Zeitpunkt, nach etwa 25 Zügen stets mit 7-10 Minuten rumkrampfte.

Kurz darauf einigte sich Vincent nach trockenem korrekt behandelten Endspiel seines jungen talentierten Gegners auf Remis.

Somit ergab sich der Stand von 3.5-0.5, welcher als herausragend erschien.

Allerdings begannen zu diesem Zeitpunkt auch die Probleme.

Ich musste recht bald die Segel streichen, da ich in den letzten Zügen mit 45 Sekunden vor der Kontrolle eine zwar verzwickte Stellung kreierte, welche ich jedoch bei konsequenter Behandlung verlieren musste und das geschah auch nach der Kontrolle.

So hatte ich mehr Zeit zur Betrachtung, wobei Svens Partie mir zunächst das meiste Vertrauen einflößte, auch Dirk hatte einen erkennbaren, aber dünnen Vorteil. Sven lief in einen taktischen Konter seines Gegners, was leider zu einem weiteren Punkt für Taucha führte.

Zu diesem Zeitpunkt spielten noch Falk und Dirk um unseren noch fehlenden Punkt.

Falks Ziel bestand leider nur darin, weitere Chancen in einem unüberblickbaren aber nachteiligen Endspiel zu suchen. Er mühte sich bis etwa 13.30 Uhr, allerdings konnte sein Gegner Prof.Prüfer Stück für Stück alle Problem auflösen.

Dirk war der letzte der noch spielte und musst in einem sehr technisch angelegtem Endspiel (zunächst Läuferpaar, Turm mit Mehrbauer, später gleichfarbige Läufer mit 3 Bauern gegen 2 Bauer) alle Register ziehen, damit am Ende der Nachweis des eindeutigen aber dünnen Vorteils gelang.

Damit waren jedoch 4.5 Punkte erreicht, was zu einem beachtlichen Sieg gegen einen Favoriten dieser Liga führt. Mit diesem Start, können wir zuversichtlich auf den weiteren Saisonverlauf blicken. Allerdings müssen wir auch bis zum 11.11. warten um wieder spielen zu dürfen.