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Wer mit der heutigen Turnierüberschrift nichts anfangen kann, dem sei verziehen, denn es handelt sich hierbei um saarländische Mundart und bedeutet soviel wie: Ein Steak im Brötchen bitte!
Woher ich das weiß? Naja, ich war am Wochenende mit Kevin von den Leipziger Fortunen dort zu einem Schnellschachturnier. Frei nach dem Motto: "Wir haben ja Zeit und ein 9€-Ticket." machten wir uns auf den langen Weg ins Saarland in das schöne Städtchen Wadgassen an der Saar. Es sollte sowohl einer meiner/unserer beknacktesten, aber auch schönsten Schachausflüge werden.

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Nachdem nun leider unsere zweite Mannschaft knapp daran gescheitert war, den Abstand nach Spielklassen zu unserer ersten Mannschaft zu verkürzen, haben wir in der letzten Oberliga-Doppelrunde das Projekt doch noch ermöglicht - nicht ganz ohne Dramatik.
Irgendwie hatte ich zwischendurch regelrecht an den Klassenerhalt geglaubt und nach der einen oder anderen verpassten Chance in den beiden vorgelagerten Doppelrunden (vor allem gegen die zu sechst angetretenen Auer, s.u.) hätten wir es vor allem im Kampf am Samstag gegen die SG Leipzig II durchaus schaffen können. Ich werde mich in meiner - etwas verspäteten - Nachbetrachtung (nicht nur deshalb...) auf dieses Match konzentrieren.
Nachdem wir wieder einmal deutlich ersatzgeschwächt (bzw. -gestärkt - die Bewertung fiel in dieser Saison stets schwer) antreten mussten, war uns zunächst das Glück hold. Jörg konnte an Brett 5 einen frühen Punkt für uns ergattern, indem er die Non-Präsenz seines Gegners souverän mit Präsenz konterte. Haarscharf riss Ubald die Karenzzeit, wohl auch, weil er die Verkehrskalamitäten im Zusammenhang mit dem Tote-Hosen-Konzert unterschätzt hatte. Tat mir ein bisschen leid - aber in Anbetracht unserer Lage eben auch nur ein bisschen.
Was mir deutlich mehr leid tat, war der Umstand, dass Fadi seine bislang für die Mannschaft wertvolle Leistung nicht krönen konnte. So verlor er, der so vielen starken Gegnern getrotzt hatte, gerade gegen einen nominell (leicht) unterlegenen mit Weiß mehr oder weniger chancenlos. Auch Timon konnte an Brett 6 - allerdings mit Schwarz und gegen einen sehr starken Gegner - nicht sein wahres Leistungsvermögen zeigen. Zu allem Überfluss verlor Grischan an Brett 2 gegen Manuel Pietzsch, gegen den er nach eigenem Bekunden nicht spielen kann und deshalb immer schnell Remis macht. Diesmal lehnte er das gegnerische Angebot mit Blick auf den unübersichtlichen Stand des Mannschaftskampfes ab und wurde dafür bestraft. Aus einem 1:0 war ein 1:3 geworden. Der Rest sah aber nicht schlecht aus, sodass die Hoffnung auf zumindest einen Mannschaftspunkt intakt blieb.
Zunächst gelang mir gegen Schunki in einer für meine Verhältnisse recht guten Partie nachzuweisen, dass das im holländischen Stonewall grundsätzlich wenig empfehlenswerte Nehmen des Bauern auf c4 auch in der konkreten Situation wenig empfehlenswert war. Dann gewann Luca in einem dem Anschein nach ausgeglichenen Turmendspiel die Oberhand und zeigte, dass Turmendspiele doch nicht immer nur Remis enden müssen.
Leider verpasste Wolli in einer guten Partie gegen den späteren Fast-Sachsenmeister Laurin Haufe eine gute Möglichkeit, mit Schwarz nach mehr als dem halben Punkt zu streben. Aber all das hätte nicht geschadet, wenn uns das Glück in der letzten laufenden Partie hold geblieben wäre. Zunächst sah alles danach aus: Flosch war gegen Olaf Dobierzin zunächst einem falschen Plan gefolgt und massiv in der Entwicklung zurückgefallen. Nachdem der befürchtete unmittelbare Zusammenbruch jedoch ausgeblieben war, konnte er sich befreien und später sogar seinerseits trickreich zurückschlagen. Der Sieg schien greifbar im Endspiel mit 2 Bauern und Läufer gegen 3 gegnerische Bauern. Doch Flosch verpasste es, die Bauern siegbringend festzulegen und nach dieser unscheinbaren Nachlässigkeit gab es keine Gelegenheit mehr, Fortschritte zu erzielen. Es blieb ein am Ende unglücklich anmutendes 4:4, über das wir uns natürlich in Anbetracht des "geschenkten" Punktes nicht beschweren dürfen.

Aber es war klar, dass wir angesichts des für den nächsten Tag zu prognostizierenden klaren Sieges unseres unmittelbaren Abstiegskonkurrenten aus Halle wohl einen Mannschaftspunkt gegen den souveränen Tabellenführer von der SG Leipzig I benötigen würden. Sollten diesbezüglich zarte Hoffnungen bestanden haben, so wurden diese wohl spätestens kurz vor dem Kampf zunichte gemacht durch: mich! Nun ja, der eigentliche Schuldige heißt Cookie und ist in Schachspielerkreisen eher kein Begriff. Aber die familiären Turbulenzen in Folge des nächtlichen spurlosen Verschwindens des Kaninchens Cookie bewirkten meine kurzfristige Absage für das sonntägliche Punktspiel und wirbelten das mannschaftliche Gefüge derart durcheinander, dass ein Erfolg noch einmal deutlich unwahrscheinlicher geworden war. Vielen Dank an Jörg für dessen schnelles Einspringen! Ich kann aufgrund meiner Tätigkeit auf anderen Schlachtfeldern wenig mehr zum Verlauf der hier gegenständlichen Schlacht beisteuern als den Eindruck, dass eine Reihe guter, interessanter Partien durchaus auch zu anderen Resultaten hätten führen können, aber am Ende eine erwartbar deutliche Niederlage (2:6) stand. Immerhin konnten Grischan, Thomas, Carsten und Wolli ihren Scoreboards noch jeweils halbe Punkte hinzufügen.

Thomas ist damit der Topscorer der Saison, aber auch Wolli hat sehr erfolgreich agiert. Grischan und Carsten haben zwar keine überragendes Gesamtscore zu bieten, aber immerhin überragende Siegpartien - und für diese spielen wir ja!
Auch Lars hat neben dem diesmal besonders aufreibenden Job als Mannschaftsleiter eine gute Saison gespielt - leider wird er uns nächste Saison in der 1. Mannschaft nicht zur Verfügung stehen. An dieser Stelle noch mal vielen Dank!
Neben Fadi hat auch Giso bis kurz vor Schluss gut gepunktet - er erwarb mit seiner frontal gegen die Wand gesetzten Gewinnstellung im Punktspiel gegen Aue sicher das Anrecht auf den Titel des Unglücksraben der Saison. Aber wem Ähnliches noch nie passiert ist - der sollte die Klappe halten und einfach froh darüber sein! Es gilt wie immer: Mund abputzen und weitermachen!
Der eigentliche Star der Saison (neben Thomas) war - ich habe es bereits angedeutet - "der Ersatzmann" - allen voran die beiden herausragenden Nachwuchstalente Flosch und Luca. Mit ihnen werden wir die Hoffnung nicht fahren lassen müssen, dass der Fahrstuhl uns aus der Sachsenliga auch irgendwann in nicht zu ferner Zeit wieder einmal eine Etage nach oben fahren wird.

Zu guter Letzt noch die Information für die Tierfreunde: Das totgeglaubte Familienkaninchen Cookie hat sich - im Gegensatz zum fehlenden Mannschaftspunkt - zwischenzeitlich wieder angefunden. Mein schlechtes Gewissen gegenüber der Mannschaft hat hingegen überdauert - ich hoffe, ich kann es irgendwann wieder gutmachen!

Die Sensation des letzten Spieltags ist leider ausgeblieben. Die zweite Mannschaft setzt sich zwar souverän gegen die Zweitvertretung von Fortuna Leipzig mit 6-2 durch, steigt aber durch den parallelen Sieg der SGL VI gegen Springer Leipzig leider doch nicht auf. Glückwunsch an dieser Stelle an die SGL VI zum Aufstieg in die 1. LK! 

Sadko verlor leider relativ schnell, Michael und ich konnten je einen halben Punkt erzielen und der Rest konnte gewinnen; so auch Maxi, der Sven vertrat. Die zweite Mannschaft verfehlt somit leider ihr Ziel des direkten Wiederaufstiegs, kann aber dennoch auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Stammkräften und allen zum Einsatz gekommenen Ersatzspielern(-innen) in meiner Rolle als Mannschaftsleiter für eine tolle, wenn auch durch Corona nervenaufreibende Saison bedanken. Da ich aus persönlichen Gründen heute von meiner Rolle als Mannschaftsleiter zurückgetreten bin, steht die Zweite nächste Saison dann unter der Leitung eines anderen Vereinsmitglieds, das noch nicht zu 100% feststeht. Ich wünsche meinem Nachfolger und unserer Zweiten in der kommenden Spielzeit viel Erfolg für den nächsten Anlauf, in die 1. LK zurückzukehren.

Danke, meine liebe Zweite! <3
Timon

Unser VfB hat problemlos die Endrunde des Sachsenpokals erreicht. Am 25.06. waren in Krostitz letztendlich nur vier Mannschaften anwesend, wobei die ersten drei Mannschaften die Qualifikation festmachten. Außer uns waren noch Vertretungen des SV Krostitz, der SG Leipzig und der SG Turm Leipzig anwesend. Mit unseren starken Leuten Frank, Grischan und Fadi konnten diese Mannschaften an diesem Tag uns vor keine sonderlich großen Probleme stellen. Achja: Alv und ich waren auch mit dabei. Am Ende belegten wir Platz 1 der Zwischenrunde mit diesen Ergebnissen:

VfB 3,5-0,5 Krostitz
VfB 4-0 SG Turm Leipzig
VfB 3,5-0,5 SG Leipzig

Während Frank (3/3), Grischan (2/2) und Alv (2/2) all ihre Spiele gewinnen konnten, gaben Fadi (2,5/3) und ich (1,5/2) je einen halben Punkt ab.
Außer uns haben sich noch die SG und Turm qualifiziert. Die Endrunde findet am letzten August-Wochenende statt. 

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Nachdem in den letzten 2-3 Jahren die Turnieraktivität unserer üblichen Vielspieler etwas abgenommen hatte und wir uns dadurch aber auch mal unserer Männertags-Vereinswandergruppe nach Bad Kösen anschließen konnten, war es dieses Jahr für Alv, Christian Dehner, Niko und Sadko endlich mal wieder Zeit für ein Turnier über Himmelfahrt, diesmal sogar in Begleitung mit unseren turnierwütigen Jugendlichen Flosch und Luca. Oder haben wir eigentlich vielmehr sie begleitet?

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Und schon war es wieder einmal soweit im Jahreskreis: Zehn Spieler unseres Vereins hatten sich am vergangenen Sonntag bei hochfrühlingshaftem Wetter eingefunden, um an unserem doch inzwischen recht traditionsreichen VfB-Skatturnier teilzunehmen. Besonders gefreut hat mich, dass neben den üblichen Verdächtigen, sich auch wieder einige unserer skatbegeisterten Jugendlichen eingefunden haben, um um Kraken, Waschzeugs, Pralinen und Brote zu spielen. ... weiterlesen